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3. Jahr der Abteilungsgeschichte

 

Aus Schollys Archiv

Logischerweise sind nur Ereignisse aufgeführt, an denen ich beteiligt war.

Ski und Wandern, das Jahr 1986

Das Jahr 1986 beginnt Schwarz –Weiß, auf den ersten Bildern. Nur 7 Personen wollten bei mäßigen Wetter am 20. 04. 1986 an der 2. Wanderung teilnehmen. Es ging von Daxweiler nach Dichtelbach. Mit dem Bus ging es am 27.07.1986 zum Wandern in den Spessart. Schön war es im Heimbuchental.  

Mit dem Bus ging es am 27.07.1986 zum Wandern in den Spessart. Schön war es im Heimbuchental.

Buntes Allerlei, Rasten, Trinken, Probieren, Futtern und Blödsinn machen. 

Stasi in seinem Element

Das Essen ist fertig, doch zu Trinken gibt es dank Stasi und Alfred, nichts mehr.

Schäbige Reste sind doch noch da.

Während die Kids wie immer……….. viel Spaß am Lagerfeuer haben…. 

…treiben die Alten ihre eigenen Späße.

 

Ganz klar, was Erfolg hat wird wiederholt, so auch das Skat-Turnier. 

Wieder wurde kräftig gekloppt. Was bei den Preisen ja auch kein Wunder ist.

 

So gab es auch wieder einen Sieger. Dem glücklichen Lächeln der Beteiligten ist zu entnehmen, dass der Schinken wohl der 1. Preis war. 

Auch das Funzeln ist wieder angesagt.

Am 18. 11. 1986 läuft man wieder durch die finstere Nacht. Die Grillhütte in Rambach ist das Ziel. 

Es qualmt mächtig rund um die Feuerstelle….

..... doch was soll bei dem Fass noch schiefgehen.

 

Jetzt schon das größte Ereignis im Jahr, die Skifreizeit Vom 23. bis zum 29. November 1986 geht es auf den Gletscher nach Hintertux. Wieder zitiere ich, persönlich gefärbt, aus Schollys Tagebuch.

1986-11-23 Bericht zur Skifreizeit Tuxertal

23.11.1986 Sonntag

Abfahrt um 8.00 Uhr mit dem Olmena-Bus. Fahrer, Klaus Dapper. Einwandfreie, gemütliche und sichere Fahrt. Die erste ¾ stündige Rast in Holledau. Gegen 17.00 Uhr erreichen wir Madseit. Im Tuxertal schneit es, die Verkehrsverhältnisse sind alles andere als gut. Madseiter Hof. Unser Zimmer ist super. Kleiner Vorraum, schönes Zimmer, Dusche und WC. Um 19.00 Uhr gibt es Nachtessen, danach zieht die Truppe um ins Kaminzimmer. Gemütlicher Abend.

24.11.1986 Montag

7.00 raus aus den Federn. Frühstück 7.30. Abfahrt mit dem Bus, 8.15 Karten gekauft und mit Vierer-Gondeln über 2 Sektionen nach oben. Alles im Nebel. In unserer Gondel gibt es ein großes Gelächter. Else Enders bietet Rahmbonbon an und Cilly’s Brücke / Zähne bleiben daran hängen. Skifahren geht einigermaßen. Durch den vielen Neuschnee war die Piste noch nicht präpariert. Gegen Mittag kommt die Sonne heraus und verwandelt den Gletscher in eine Traumlandschaft. Auch das Skifahren geht plötzlich viel besser. Um 12.00 Uhr kurz im Tuxer Ferner Haus. Bis 15.00 gefahren, dann hinab ins Tal. Um18.30 Abendessen, nicht besonders erwähnenswert. Spaziergang nach Hintertux. 22.00 ins Nest. Guter Tag.

25.11.1986 Dienstag

7.00 Aufstehen, 8.00 Frühstück, 9.00 Abfahrt. Super Wetter, nicht kalt und Sonne total. Oben auf dem Gletscher auf die rechte Seite gewechselt, sozusagen das ganze abgefahren. Alles ist wesentlich größer als im Pitztal oder in Kaprun. Wegen des herrlichen Wetters sehr viel gefahren. Erst ein Stromausfall der alle Lifte lahmlegt zwingt uns eine Zwangspause auf. Um 15.30 noch mal nach ganz oben gefahren, dann war die Kondition am Ende. Um 16.00 in die Gondeln talwärts. Nach dem Essen ist ein Teil der Truppe zum „Kaskessel“ in Juns unterwegs. Der Rest macht Zucht bis spät in die Nacht, angezettelt von Edgar Antosch und Stasi (Stanislaus Spalis) Der Titel des Bildes rechts ( für Eingeweihte ) lautet:   „ Einer nach dem Willi“

26.11.1986 Mittwoch

Wetter wieder super. Viel gefahren. Filmkamera dabei, doch nur wenig gefilmt. Um 12.00 ist Treff in der Gletscherhütte. Ständig unterwegs bis 15.00 Uhr. Cilly gestürzt, Schmerzen in der Schulter. Die Schlepperei mit den Skiern ins Tal ist lästig. Also die Bretter mal oben stehen gelassen. Hoffentlich sind sie morgen früh noch da. Ludwig Schnarr zeigt das Video von der Saufbande gestern Abend. Nach dem Abendessen, Startnummern für das morgige Rennen gezogen. Stasi versteigert Flasche Magnum Sekt auf amerikanisch. Im TV Fußball.

27.11.1986 Donnerstag

Heute Renntag. Leider spielt das Wetter nicht mit. Es schneit ein wenig und es ist kälter geworden am Berg. Vor dem Rennen noch ein wenig gefilmt, wollte die Anfänger aufnehmen, hab sie aber nicht gefunden. Um 13.00 Uhr startet das große Ereignis. Zwei Durchgänge wurden gefahren.

Hat alles prima geklappt. Nur Ludwig Schnarr mit der Videokamera war nicht da. Schade! Nach dem Rennen noch ein wenig frei gefahren. Um 19.30 sind alle auf die Wertung gespannt...

Bei den Damen siegte Sabine Schollmayer vor Elisabeth Stauder. Bei den Herren, Thomas Scheidsteger, vor Michael Schollmayer und Uli Vogel. Der späte Abend klang bei Schnarr’s auf dem Zimmer aus. Vorhersage für Morgen, Schädelweh.

28.11.1986 Freitag

Letzte Nacht war im Hotel die Hölle los. Gegen ½ 3.00 mussten einige Gäste den Wirt daran hindern seine Frau umzubringen. Eingeworfene Fensterscheiben (mit Flaschen) und Schnittwunden waren die Folge. Polizei und Krankenwagen waren auch vor Ort. Ich habe fest gepennt und von der ganzen Sache nichts mitbekommen. Cilly hat zwar laute Stimmen gehört, es aber als nicht so wichtig eingeordnet. Der heutige, letzte Skitag brachte zwar wieder sonnigen, wolkenlosen Himmel doch Skifahren war wegen des starken Windes nur mit Aufwärmphasen zu bewältigen. Deshalb mit der Gondel um 13.30 bis zur Mittelstation hinab gefahren. In der Sonne gesessen und relaxt bei einem Schälchen Kaffee.

 

29.11.1986 Samstag

Heimreise Um 8.00 Uhr starten wir Richtung Heimat. In Madseit ist es an diesem Morgen saukalt. Die Fahrt verläuft ohne Probleme. Um 12.00 Mittagsrast in einer Sportgaststätte, guter Tipp von Edgar. (War schon mal mit Handballern da.) Kurz nach 19.00 Uhr in Bretzenheim. Resümee: Wetter klasse, Unterkunft/ Zimmer prima, Gesamteindruck optimal. Ausgaben: Alles in Allem für 2 Personen DM 1200.- (DJK 480.- p.P.)

Am 13. Dez. 1986 Jahresabschlussfeier in Freinsheim

Von S. Spalis zubereitet, ein kaltes Buffet der Spitzenklasse. Der Gewölbekeller war für die Weihnachtsfeier ideal geeignet. Dem entsprechend war die Stimmung perfekt, genauso wie das Essen. Die originelle Speisekarte ist noch zu erwähnen.