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6. Jahr der Abteilungsgeschichte

 Aus Schollys Archiv

Logischerweise sind nur Ereignisse im Bild aufgeführt, an denen ich beteiligt war. Die anderen Daten stammen aus dem Jahreskalender. Manchmal habe ich auch nicht fotografiert und bin einfach nur mitgetappt.

Ski und Wandern, das Jahr 1989

Die Abteilung besteht jetzt 5 Jahre, kein Grund groß zu feiern, aber ein bisschen stolz kann man schon sein. Im März des Jahres fuhren die Skifreunde nach Kleinarl im Salzburger Land. Leider waren die Schneeverhältnisse dort nicht gerade üppig. Schade, denn der Ort ist immer eine Reise wert. Das nahe gelegene Obertauern musste aushelfen. Am 09. 04. fand die erste Wanderung statt, am 30. 04. war eine Tagesradtour in den Frühling geplant. In Öber-Flörsheim traf man sich am 21. 05. wieder zu einer Wanderung. 

Dann wurden die Drahtesel herausgeholt. Bei sonnigem Wetter ging es am 26. 06. auf die Piste.

Bin mir nicht sicher, müsste………

das Atzelnest bei Schwabenheim sein

 Familienwandern am 20.08. und eine 30 Km Wanderung in Laudert-Wiebelsheim am 22.10. ohne meine Wenigkeit.

Erst zur Skifreizeit habe ich wieder Bildmaterial anzubieten. Relativ früh, nämlich am 12. Nov. ging es in diesem Jahr auf den Gletscher. Bericht aus meinem Tagebuch, deshalb sind auch persönliche Gedanken dabei. 

12. Nov. 1989 Sonntag

Abfahrt um 11.00 Uhr. Bei der ersten Rast, deutsch / deutsche Gespräche geführt. Das Unglaubliche ist passiert. Die Trabis sind unterwegs. Wir haben sehr gutes Wetter, erst hinter München trübt es sich ein. Kurz nach 19.00 Uhr landen wir im Medrazer Hof. Medraz ist ein Ortsteil von Fulpmes. Leider hat unser Zimmer im Bad keine Dusche, doch das Gasthaus macht insgesamt einen guten Eindruck. Nach dem Abendessen um 20.00 Uhr gleich ins Bett. Eine Erkältung macht mir zu schaffen.

13. Nov. 1989 Montag

Nach einer nicht so tollen Nacht, mit vielen Wachphasen – trockener Hals – geht es um 7.30 zum Frühstück. Sehr gut. 

Um 8.20 ist Abfahrt, Ankunft bei der Gletschertalstation ist um 9.00 Uhr. Von Medraz bis zur Talstation sind es etwa 20 Km. Es scheint ein wunderschöner Tag zu werden. 

Strahlend blauer Himmel und die Temperatur liegt bei 0 Grad. Oben, an den Liften ist nicht viel los. Wir fahren viel, auch in größeren Gruppen, so dass sich bei mir bald Konditionsmängel einstellen (Erkältung). Ein Wetter wie im Februar.

Auf der Terrasse des Lokales am Gletschersee hocken wir draußen und essen unsere Brötchen. Danach wird noch ein wenig gefahren, doch gegen 15.00 Uhr kehren wir im Alpincenter bei der Bergstation ein. Bier und Jagatee und die Euphorie wegen des wunderschönen Skitages machen die Gruppe sehr lustig.  

Um 18.30 gibt es Abendessen. Im TV läuft Fußball, München gegen Hamburg. Nicht so interessant, deshalb quatschen im netten Gästeraum. Dann geht der erste Skitag zu Ende

 

14. Nov. 1989 Dienstag

Gut geschlafen. Doch um 6.00 wecken uns die Glocken der nahen Kirche. Um 7.30 gibt es Frühstück, und um 9.00 sind wir wieder auf dem Gletscher. Die für 30.- Schilling eingeschlossenen Ski aus der Box geholt, und dann ging es nur von wenigen Pausen unterbrochen bis 15.00 Uhr unermüdlich über die Piste. Klaus Dapper ist heute mit auf dem Gletscher, überhaupt ist es prima ihn wieder als Busfahrer zu haben. Ein netter Kerl, immer gut gelaunt und er hat viele tolle Sprüche auf Lager. Aber vor allem ist er ein guter Busfahrer. Nach dem Skifahren sind wir alle im Café an der Talstation eingekehrt. Favorit war Jagatee. Am Abend gemütliches Beisammensein im Stüberl. Stasi und Klaus organisieren lustige Spiele.

Ein Schottdoktor wird eingenebelt.

Joki, der Mann der alles mitmacht

Skitaufe, ist es Schnaps oder Wasser ?

Mit verbundenen Augen einen Kuss auf den Unterarm. Dann, wenn die Binde fällt, wird der Slip über den Popo leicht hochgezogen. Klar, da fragt man sich was man geküsst hat.

15. Nov. 1989 Mittwoch

Wetter heute sonnig, leichter Wind. Cilly probiert kürzere Ski, 1.85 m. Ging ganz gut damit. Ich habe heute leider den verflixten 3. Tag. Fühlte mich nicht wohl, deshalb wenig gefahren. Habe deshalb mal die Mitfahrer gezählt. Stasi, M. Müller und Gisela, Erich Schlösser, F. Scheidsteger und Ilse, Jochen (Joki), Dr. Rüdiger, L. Schnarr und Erika, H. Zey und Karin, W. Weber und Traudel, Dieter und Marion, D. Petri, J. Schollmayer, Andrea Kutzschbach, Willi Sterzig und Kristin, Fred Bungarten, Norbert Grubusch, Doris Pelletier, Sigrid, Klaus Dapper. ( und natürlich Cilly und ich.)

Nach dem Abendessen ins Stüberl. Karten gespielt, gebabbelt, im Radio gab es das Länderspiel Deutschland – Wales. Leider kein ZDF TV möglich.

16. Nov. 1989 Donnerstag

Heute ist Renntag. Wieder ist Supersonnenwetter. Vor dem 11.00 Uhr Treff noch ein wenig geübt. Beim Rennen ging es recht zwanglos zu. Auch ohne Startnummern und Sprechfunk. Nach 2 Durchgängen war um 12.00 Schluss. Danach Gruppenbild an der Jochdohlenhütte. Es ist phantastisch. Im hochalpinen Gelände auf 3200 m zu stehen und um diese Jahreszeit nicht zu frieren. Es ist einfach angenehm.

Am Bergrestaurant “ Gamsgarten “

 

Am Abend, bei der Rückfahrt zum Hotel, kehren wir in eine Jausenstation am Straßenrand ein. War recht nett.

 

Nach der Obstlerspende von Dieter und Marion und dem üblichen Jagatee war die ganze Gesellschaft happy. Nach 2 starken Jagatees und div. Bieren kann ich kaum noch mein Tagebuch schreiben. Nach dem Essen Siegerehrung mit Videoaufzeichnung.

Bei den Damen siegte Traudel Weber. Bei den Herren Jörg Schollmayer.

Siehe Bild rechts.

 

Eigentlich sind alle Sieger, deshalb folgen in lockerer Reihenfolge noch die anderen Sieger

Stasi, Michael, Ludwig

Ist das schon der Siegersekt?

Kristin

Marion

Cilly

Ilse

17. Nov. 1989 Freitag

Wie gehabt um 7.00 Uhr aufgestanden. 8.30 Abfahrt. Andrea K. probiert heute mal unseren Blizzard Duo. Heute wirklich viel gefahren. Nur kurze Rast. Unterwegs bis 15.20 Uhr. Bin bei der vorletzten Fahrt gestürzt. Skispitze gestaucht. Schei… Franz Scheidsteger leiht mir für eine Fahrt seinen Fischer Vakuum. Nix für mich. Mein neuer Ski wird nicht mehr 2.05m lang sein, hole mir einen Kürzeren. 1.95 m oder so. Sind bei der Rückfahrt wieder in die Ski-Jausenhütte eingekehrt. War zu schön gestern.

Später gutes Nachtessen bei uns im Haus.

 

 

18. Nov. 1989

Samstag Heute so was ähnliches wie Ruhetag. D.h. ein Teil der Truppe fährt nach Innsbruck, der Rest auf den Gletscher. Ein herrlicher Ausblick ins verschneite Stubaital. Wunderschön liegen die verzuckerten Hänge und Berge in der Morgensonne. Wäre ich doch besser mit hinauf gefahren! Unterhalb der Europabrücke geht es jetzt nach Innsbruck zum Bummeln. In der Altstadt zum Goldenen Dacherl und über die Maria Theresia Straße zu einem kleinen Markt. Für die daheim Gebliebenen Käse und Speck gekauft. Zur Mittagszeit in der Nähe des Goldenen Dachl eingekehrt.

Stasi im Innsbrucker Abfalleimer

 

 

Anschließend am Inn entlang . Wollten ins Eisstadion. Doch die Zeit reichte nicht mehr aus. Über einer Innbrücke hätte ich beinahe noch meine Cäcilia verloren. Ein paar Übermütige hielten sie über die Mauer, frei schwebend über der rauschenden Flut. Derweil saß Stasi mit Turban auf dem Kopf, unter sich den Gebetsteppich, zum Betteln am Straßenrand. Dennoch erreichten wir gegen 15.30 unseren Bus. Nach dem Abendessen doch noch ein wenig Sport. Mit Stasi, Marion und Dieter Tennis gespielt. Taxi und Platzmiete von 545.-ÖS haben wir uns geteilt.

19. Nov. 1989 Sonntag Heimfahrt.

Bei schönem Wetter über den Zirler Berg, Seefeld, Kloster Ettal, Oberammergau, zum Rasthof bei Ulm. Mittagspause. Gegen 18.00 Uhr waren wir zu Hause.

Resümee: Sehr schöne Skifreizeit. Dazu trugen das Superwetter und der hervorragende Schnee auf dem Gletscher den größten Teil zum Gelingen bei. Die kleinere Gruppe (30 Leute m. Fahrer) scheint auch besser zu sein als eine Größere. (40-50 Leute). Die neuen Mitfahrer haben sich toll integriert. Das Hotel war nicht schlecht, das Essen hätte vielleicht ein wenig besser sein können.

Ausgaben: DJK 640.- DM p. P. , dazu noch 500.- DM Nebenausgaben. Ergo 1780.- Mäuse

Wie immer durch Karl-Heinz mit einem netten Text versehen, startet die Funzelwanderung in diesem Jahr am 21.11. in Bretzenheim in einem Bus. Dann per Pedes durch die dunkle Nacht von Ober-Olm nach Stadecken. 

Rhoihessisch Gebabbel d.d. Winzer

Kann das sein, Röder Klaus trinkt Wein?

Ganz klar, eine Wehnachtsfeier gab es auch. Mein Archiv sagt nicht wie und wo. Das Handballtagebuch sagt, ich war auf einem Auswärtsspiel der Herren 1 um 20.15 in Alzey.

Leider hab ich keine weiteren Informationen. Vielleicht hat ja jemand der damals dabei war noch Erinnerungen. Nachträge werden gerne entgegen genommen, das gilt auch für andere Eintragungen. Sollte mich jemand bei bei meinen Berichten korrigieren wollen (können), erbitte ich eine E-Mail. "Schollmayer, Cilly u. Michael" < cymic@gmx.de >