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16. Jahr der Abteilungsgeschichte

Aus Schollys Archiv

Logischerweise sind nur Ereignisse im Bild aufgeführt, an denen ich beteiligt war. Die anderen Daten stammen aus dem Jahreskalender. Manchmal habe ich auch nicht fotografiert und bin einfach nur mitgetappt. Da ich aus meinem Tagebuch zitiere, sind halt oft auch sehr private Dinge angesprochen. Auch sind Fehler in der Grammatik wahrscheinlich, (habe keinen Lektor) ich bitte darüber hinweg zusehen. Erwähnen sollte ich noch, dass die Bildqualität nicht immer so besonders ist, Dias und Papierbilder sind alle gescannt.

 

Ski und Wandern, das Jahr 1999

In diesem Jahr ist wieder alles im Lot. Neben den üblichen Veranstaltungen findet sich im Archiv immerhin 6 mal Bildmaterial. Das sind die Mühlenradtour, die Illerradtour, eine Wanderung in der Pfalz, Funzel, Ski und der Abschluss. So beginne ich gleich mit der Mühlenradtour.

12.05 1999 Mittwoch

Eigentlich sollten wir auf dem Weg nach Berlin sein. Doch leider mußte die Städtereise aus Mangel an Beteiligung abgesagt werden. Karl-Heinz hat stattdessen eine Radtour organisiert. Auch nicht schlecht. Abfahrt von zu Hause um 9.45 Uhr. Erste Pause am Hattenbacher Dreick. Wir können die Sache langsam angehen lassen, da der Rest der Radler erst morgen fährt. Um 12.30 in Breuna von der Autobahn runter um für das Mittagessen einen Landgasthof zu suchen. Weiter um kurz vor Zwei. Nach 409 Km mit kleineren Umwegen das Hotel in Espelkamp erreicht. Die meiste Zeit von der AB Abfahrt Herford bis zum Hotel gebraucht. (Landstraße) Reine Fahrzeit 4 St. 50 min.

Wir sind in einer schönen Gegend gelandet. Bei 2 kurzen Spaziergängen rund um Frotheim sehen wir schöne Fachwerk- und Klinkerhäuser. Die meisten gut in Schuß, es gibt aber auch vergammelte Bauten. Es ist ein flaches Land, mir kommt alles ein wenig zersiedelt vor. Dort ein Haus, dann wieder eine kleine Ansammlung mehrerer Häuser. Kreuz und quer ziehen die schmalen Asphaltsträßchen. Unser Hotel heißt „ Im Loh „ und ist ein großes Haus, eigentlich in der Mitte von Nichts in dem weit auseinander gezogenen Ort. Allerdings liegt es an einer relativ belebten Kreuzung. Sicher gab es hier schon sehr früh einen Gasthof.

Abendessen, mehr als reichlich. Da wir ja schon zu Mittag gegessen haben war die Platte nicht zu schaffen. Zumal noch Suppe und zum Schluss Eis dazu kamen. Ich bin fast geplatzt. Klar da mußte noch ein Spaziergang her. Einen Storch beim Würmer fressen auf der Wiese beobachtet. Der hatte noch Hunger. Das Hotelzimmer ist soweit OK, ein schöner Ausblick in die Landschaft. Was mich stört, rund ums Haus gibt es viel Gerümpel, das macht keinen guten Eindruck.

Da es viele Wege gibt und die Westfälische Mühlenstraße aus Haupt- und Nebenstraßen besteht, irren wir umher. Da es aber flach ist, und die Landschaft schön, spielt das keine Rolle. Außerdem gibt es überall Hinweistafeln zu den Mühlen.

So kommen wir zuerst zur Windmühle, Tonnenheide. Eine ziemlich große, mehrstöckige Mühle, die aber nicht zu besichtigen ist.

13.05. 1999 Donnerstag

Lange und gut geschlafen. Erst um 9.00 Uhr zum Frühstück. Das Buffet ist in Ordnung, leider das Wetter nicht. Es regnet heftig. Wir warten auf Karl-Heinz und Waltraud Vogel, Manfred und Karin Crezelius, Kurt und Ute Hopfengärtner und auf Horst Zey. Sie treffen gegen 10.30 ein. Um 11.00 Uhr sitzen wir schon im Sattel und nehmen einen Teil der Mühlenstraße unter die Räder.

Ein Zwischenstopp beim Espelkamper Schützenverein auf eine Wurst und ein Bier bringt uns dann zur Wehe Mühle.

 Eine Mühle die in den Wind gedreht werden kann. Sogenannte Bockwindmühle.

Heute ist dort Backtag.

Riesenbleche mit Butterkuchen gibt es da. Klar das ein Stück mit Kaffee einverleibt wird. Diese Mühle ist in Betrieb und kann besichtigt werden. 400 Jahre soll sie alt sein. Das Besondere ist, sie kann bei Bedarf in den Wind gedreht werden.

Ein heftiger Regenguss verhindert die Weiterfahrt. Als es nur noch tröpfelt, geht es weiter.

Über Rahden mit einer schönen Fußgängerzone in der Innenstadt, kommen wir zurück nach Frotheim.

Da Waltraud und Cilly sich vom Tross abgesetzt hatten, versuche ich sie wieder einzufangen. Während sie den rechten Weg zum Hotel alleine finden, mache ich auf der Suche einen Umweg, und habe am Schluß der Tour einige KM mehr auf dem Tacho. Waren insgesamt etwa 60 KM unterwegs. Gegen 17.15 sind dann alle im Hotel. Draußen geht ein saumäßiger Platzregen hernieder. Glück gehabt. Abendessen wieder in riesigen Mengen. Früh ins Bett.

es über Eilhausen zur Königsmühle.

14.05. 1999 Freitag

Wecken 7.30, Frühstück 8.30, Abfahrt 9.45, Rückkunft 17.45, gefahrene KM etwa 70.

Heute große Mühlentour. 1. Königsmühle, 2. Storksmühle in Eickhorst, 3. Südhemmer Mühle, 4. Greftmühle, 5. Grossenheider Königsmühle. Von Frotheim, (nachdem Kurt seinen Platten geflickt hat) geht 

Von da nach Eickhorst zur 2. Storksmühle.

Dann folgt in Südhemmer die 3. Mühle, Harturm. In Nordhemmer gibt es die 4., Greftmühle. Zuletzt nach Grossenheider zur 5. Königsmühle. Minden läd uns zur Mittagspause ein.

15.05. 1999 Samstag

Um 7.00 Uhr schon wach. Sonne bei 8 Grad Plus. 8.30 Frühstück. 9.30 Abfahrt, um 18.00 zurück. Tagesleistung heute 80 KM. Wir fahren von Blasheim nach Holzhausen zur Gutswassermühle.

Über Lashorst und Destel, zur Windmühle Destel.

Weiter linksseitig am Kanal Richtung Hille, über die Brücke hinüber und in Hille auf ein Bier eingekehrt. Bald sind wir dann wieder in unserem Hotel, wo es um 17.45 sofort Abendessen gibt. Schnitzel und Spargel bis zum Abwinken. Obligatorischer Verdauungsspaziergang mit Häuser bewundern. Heute nur ein paar Tropfen, keine Regenjacke gebraucht.

Die Kolhoffsche Mühle erreichen wir, als sie gerade für eine Gruppe Besucher in Gang gesetzt wird. Rund um die Mühle eine sehr gepflegte Anlage.

Ab und zu gab es was zu futtern, und manchmal traten technische Propleme auf. Alles nicht der Rede wert, wenn man einen Fachmann dabei hat.

Weiter geht es nach Oppendorf, Oppenwehe zu einer Bockwindmühle.

Unterwegs radeln wir an Windmühlen der heutigen Zeit vorbei. Kontrast pur. Hier gibt es ein Info-Häuschen mit Rastraum und Toiletten. Mitten im Feld, für jedermann zugänglich, ohne Aufsicht und trotzdem ordentlich. In Rahden Einkehr zu Kaffee / Bier.

Bei der Rückkunft gleich die Räder auf’s Autodach und das Zimmer bezahlt. Pro Nacht mit HP, 70.- DM. Danach wieder viel zu viel Essen, bis 22.00 Uhr Spaziergang.

 

16.05. 1999 Sonntag

6.00 Uhr Frühstück, 6.30 Abfahrt. Gutes Wetter, problemlose Rückfahrt. Um 10.45 nach 400 KM an der Bretzenheimer Halle. Relegationsspiel der DJK H 2 gegen Mittelrhein. Knapp gewonnen und damit in die Kreisklasse aufgestiegen. Resümee: war sehr schön, ob es ein guter Ersatz für die entgangene Berlinreise war, kann ich nicht beurteilen. Ausgaben, komplett DM 870.-

Die Wanderungen Mai im Spessart und Juni im Rhein-Taunus überspringe ich, wir waren eh nicht dabei. So steht gleich die nächste Radtour an der Iller entlang auf dem Programm.

Der Weg an der Iller ist beschissen, anders kann man es nicht sagen. Der Weg ist durch das voran gegangene Hochwasser in einem fürchterlichen Zustand. Die zum Hochwasserschutz benötigten Sandsäcke wurden einfach auf den Weg entleert. Wir quälen uns in Schlangenlinien über die Strecke. Da kommt eine Rast gerade recht. Die in Senden eingekaufte Jause wird an einem Weiher verzehrt. Die Füße baumeln zum Erfrischen dabei im Wasser.

1999-07-01 Iller-Radtour, aus meinem Tagebuch

01.07. 1999 Donnerstag

Kurz nach 7.00 Uhr fahren wir (Cilly und ich) mit den Rädern auf dem Autodach los, und erreichen das Hotel Akropolis in Senden b. Ulm um 10.30. Flotte Fahrt, nur durch einige Baustellen unterbrochen. Das Wetter ist gut. Am Hotel treffen wir auf die Ehepaare Regner, Kleinhanß und Franz Scheidsteger. Gegen 11.00 kommen dann Vogel’s, Hopfengärtner’s und Crezelius. Der Haufen ist somit komplett. Den begleitenden Gepäcktransport übernimmt Karin C. Vater, Herr Philippi.

Um 11.15 schwingen wir uns auf die Räder zur ersten Tagesetappe.

Pause Nr. 2 findet dann in einem schönen Biergarten in Illertissen statt. Nach der trockenen Mittagspause stand uns der Sinn nach ein wenig mehr Flüssigkeit. Oder anders ausgedrückt, Paul wollte einfach mal ein Glas “Biergeschäft” aufsuchen. Auf der weiteren Ortsdurchfahrt nehmen wir noch eine Portion Eis als Nachtisch mit.

Schnell sind wir dann in Altenstadt, der ersten Übernachtungsstation. Beim Orstschild foto-grafieren bin ich zu faul vom Rad abzusteigen. Nehme in der steilen Abfahrt den Gickel zwischen die Beine. Beim Auslösen der Kamera fällt prompt das Rad um und kratzt mir, mit was auch immer, zwei bildschöne tiefe Rillen in die Wade. Bravo!

Beim Fotostop ist mir natürlich die Gruppe davon gefahren. Doch im kleinen Ort ist die Unterkunft schnell gefunden. Hotel wollte ich zu dem Haus nicht sagen, denn unser Zimmer ist an Schlichtheit kaum zu überbieten. Hier herrscht der Charme der 1930 siger Jahre. Doch was soll’s, es ist ja nur für eine Nacht, und der heutige Tag war ja wirklich schön. Richtiges Radfahrerwetter, trocken und nicht zu warm. Und viele KM waren es ja auch nicht. 30 KM zum Einfahren.

Nachtrag zum Hotel. Die Dusche fanden wir in einem Kasten im Zimmer versteckt, das Klo war auf dem Flur. Bezahlt haben wir DM 37.50 p.P. incl. Frühstück. Das Essen im Lokal war aber sehr gut und zwang uns noch einen Spaziergang im kleinen Ort auf.

Auf der Weiterfahrt erwartet uns in Kronburg ein hübsches Museumsdorf. Dort essen wir im idyllischen Biergarten zu Mittag.

 02.07.1999 Freitag

Sieben Sonnen am Himmel. Frühstück um 7.30 Uhr. Wurst / Käse / Marmelade / Brötchen. Um 8.50 ist der Start zur Langstrecke nach Martinzell. Adventure pur. Gegen 10.30 treffen wir an einem Grillplatz am Wege, Bekannte von Brosches. Sie haben für uns eine Getränkestation aufgebaut. Später begleitet uns Dieter, der ehemalige Kollege von Adolf auf dem Rad. 

Wieder quälen wir uns über den sandigen Weg. Dazu kommen noch zur Erschwerung der Diziplin grobe, dicke Kieselsteine. In Memmingen ein Besichtigungsstop. In der sehr schönen Fußgängerzone mit den historischen Gebäuden, kauft Cilly in einem Laden bayerische Strümpfe für unsere Enkelin Anna-Lena

Nachdem Karl-Heinz seinen Platten repariert hat, geht es weiter auf dem langen Weg in Richtung Kempten.

Mit Dieter, unserem einheimischer Radführer, verlassen wir nun den Illerradweg. So kommen wir auf guten Wegen durch eine bezaubernde Voralpenlandschaft.

Als dann die ersten Berge näherrücken, geht es teilweise schön bergauf und bergab, Da muß schon mal das Rad geschoben werden.

Martinzell

 

 

In Kempten noch ein Stop zum Regulieren des Flüssigkeitsverlustes. Die Weiterfahrt auf dem Illerradweg erweist sich als unmöglich. Es geht auf die Landstraße. Um 19.50 Uhr nach 90 KM kommt endlich Martinzell in Sicht.

Das Wetter war heute den ganzen Tag hochsommerlich. Dem angepasst ist auch das Hotel. Um mehrere Klassen besser als der Laden gestern. Wir wohnen im Hotel / Gästehaus in schönen Zimmern. Erst zum Duschen, und um 21.00 endlich Nachtessen. Gegen 23.00 fallen alle in die Betten. Anstrengend war es, aber schön. 

03.07. 1999 Samstag

Den Wecker irtümlich auf 6.00 Uhr gestellt. Das Zimmer ist sonnendurchflutet, ich kann nicht mehr einschlafen. Ein wunderschöner Morgen. Nutze die Zeit zum Tagebuch schreiben. Heute geht es nach Oberstdorf. Es ist wieder eine Berg und Talfahrt. Die Landschaft und das Wetter sind Spitze. Kurz nach der Abfahrt noch etwas zum Trinken gekauft. Um 9.00 sind wir losgefahren.

Auch der Weg an der Iller zeigt sich heute von seiner besseren Seite. Schon um 12.00 Uhr sind wir nach etwa 30 KM in Obersdorf. Hier trennen wir uns in einzelne Gruppen.

Cilly ist immer noch auf der Suche nach weiteren Kinderstrümpfen und wird wieder fündig. Auch ein Grund mit dem Rad nach Obersdorf zu fahren.

Mit Weck und Worscht bewaffnet fahren wir beide raus aus der Stadt zum nahen Waldrand und machen Picknick. Der Rundblick ist hier wirklich erstklassig.Um 15.00 Uhr ist Treffpunkt an der Kirche. Alle sind wieder da. Es ist verdammt warm heute, über 30 Grad.

Hilft nichts, die 30 KM nach Martinszell retour müssen wieder angegangen werden. Wasser wird noch gekauft, ist heute dringend erforderlich. Eine kurze Unterbrechung an einem Tennisplatz bringt mit Radlermaß noch etwas Besseres.

Um 18.15 wieder im Hotel, Duschen und um 19.30 Abendessen. Alle haben so einen zufriedenen Ausdruck im Gesicht. Warum???????????

Es war eine schöne Radtour, alles hat gepasst. Sowas kann wieder kommen. Man sieht sich also dann, wenn Cilly wieder mal bayerische Kinderstrümpfe braucht!!!!!!

Tatsächlich haben wir es geschafft, an einer Wanderung teilzunehmen. In die Pfalz rund um den/das Eiswoog geht am 18. Juli die Fahrt. Ein kurzes Stück der Wanderung wird mit der Stumpfwaldbahn zurückgelegt. Dann geht es auf Schusters Rappen weiter.

 

P.S. Nach Hause gefahren sind wir natürlich auch wieder. Mit dem Zug nach Ulm, und von dort wieder mit dem Auto.

Ohne diese Pausen wäre das Wandern nicht mal halb so schön.

Und wieder verfliegen die Monate nur so, schon sind wir beim Funzeln angelangt.

“ Der Wanderer hält sich bereit, es ist schon wieder Funzelzeit” Mit dem Olmena Bus geht es in rhoihessische Ländsche. O’ Text by Karl Heinz aus der Einladung

Bei einem Winzer in einer hübschen Weinstube in Flonheim findet sich dann die lustige Gesellschaft ein. Ich erinnere mich an einen besonders guten Rotwein.

Viel bleibt nun nicht mehr übrig vom Jahr 1999. Die Skifreizeit, wir waren wieder mal dabei, und der Jahresabschluss. Mal sehen was das Tagebuch dazu noch hergibt.

 

1999-11-21 Bericht zur Skifreizeit, aus meinem Tagebuch

21.11. 1999 Sonntag

Uli fährt uns mit unserem Krempel nach Bretzenheim. Es ist kalt, aber sonnig. Pünktlich um 9.00 fährt der Bus ab. Heute gibt es wieder mal ein Gourmet-Frühstück, gesponsert von der Abteilung. Sekt und Fleischwurst. Erste PP um 11.30. 49 Personen sind im Bus. Mittagspause von 13.00 bis 14. 00 Uhr in Holledau. Fast die ganze Strecke schon begleitet uns der Schnee am Straßenrand. Leider verzieht sich die Sonne in Bayern, doch die Berge sind schön verzuckert. Ankunft im Stubai um 17.15 Uhr.

Wieder haben wir das Zimmer Nr. 107. Da sind wir daheim. Das Abendessen auf ist gewohnt gutem Niveau und die gesellige Runde danach auch. Nach einem letzten Weizenbier um 22.00 Uhr ins Nest.

22.11. 1999 Montag

Nicht gut geschlafen, 6.45 aufgestanden, 6°C bei uns im Tal, das Gletscherfernsehen sagt, in 2600m ist es - 15°C. Lange Unterhosen- Wetter. Um 8.30 ist Abfahrt.

Selten war rechts und links die Straße zur Gletschertalstation schon so verschneit. Am Berg tut sich was, das Restaurant Gamsgarten wird umgebaut.

Cilly braucht Leihski. Es gibt nur noch Carver, Preis für 5 Tage 950.- ÖS. Mit der Fahrerei ist sie sehr unglücklich. Schau’ mer mal wie es sich entwickelt. Am Vormittag haben wir Sonne, am Nachmittag ist es bewölkt. Es ist windig und kalt. Machen Mittagspause im Selbstbedienungsrestaurant. ( 12.50 Uhr ) Bis dahin nur 2x gefahren. Wir haben beide so unsere Propleme mit den Brettern. Meine scheinen verwachst, Cilly hat den Bogen mit den Carvern noch nicht raus.

Ich lasse meine Ski während der Essenspause Gletscherschneegerecht wachsen. Dann geht es besser. Wegen der Kälte und dem Wind aber schon um 15.15 Uhr die Gondel nach unten genommen.

War trotzdem kein schlechter Tag.

16.30 im Hotel. Duschen, relaxen, lesen und warten auf das Abendessen um 19.00 Uhr.

Nutze auch die Zeit um die Mitreisenden um den Fahrer Willi aufzulisten. 2x Vogel, 2x Brosche plus Schwiegersohn, Tochter und Timo, Dagobert und Jutta, Alex, L. Schnarr, Peter Müller, 2x Zey, 2x Grube, 14x Oberhausen, 2x Scheidsteger, Uli , nicht unserer, 2x Mitarbeiter von Bruckers, Peter Kahle, Otmar und Elisabeth, Ludwig Nd.Olm, Evelyn und Horst May, Sparkasse Karl Heinz und Uschi, Hans Wahrhusen, Dieter und Pia, Mann von der Wilhelmine ?, und natürlich wir, Schollmayer’s.

23.11. 1999 Dienstag

7.30 Uhr Schneefall, - 4 Grad. Den ganzen Tag sollte es schneien. Eine Abfahrt gemacht, dann im Gamsgarten gehockt. Haben uns aber gut die Zeit vertrieben, und am Abend in der Skihütte in Krössbach noch einen drauf gesetzt. War das wieder eine Stimmung in der Bude. 19.00 Uhr Abendessen, dann Spaziergang durch das wunderschön verschneite Fulpmes. 

24.11. 1999 Mittwoch

7.45 Uhr, - 1 °C, Wolken am Himmel, leichter Schneefall, Winterwunderland. Am Bergein Wettermix. Mal Sonne und blauer Himmel, mal Nebel, mal bewölkt. Das kann uns heute aber nicht aus der Ruhe bringen.

Mit Horst und Karin, Pia und Hallig Horst, ständig bis zur Mittagszeit auf allen Pisten unterwegs. Es ging recht gut, auch Cilly hat sich an den Carver gewöhnt. Ging ja nicht anders. Nach dem Essen schneit es verstärkt. Die Wolken hängen tief. Cilly hat keine Lust mehr, ich habe eine andere Ausrede; Kreuzschmerzen. Also nicht mehr weiter gefahren. Macht ja nix. Nach dem Duschen daheim, 1 Stunde gepennt.

Nachtessen wie immer, First Class. Dann Dumm Gebabbel, Thema “Sado maso” oder wie das heißt, und wie denn so eine Eisbestattung in einer Gletscherspalte wäre.

Ich sag es ja <  Dumm Gebabbel  >.

25.11. 1999 Donnerstag

7.30 Uhr – 7 Grad, klar. 9.00 Uhr Abfahrt. Im Bus per Mikrophon bietet Hans Wahrhusen einen Skikurs für Carver an. Was manche Leute so schwätzen wenn sie ein Mikro in der Hand halten !!! Von mir aus, Ski fahren kann er ja. Cilly carvt mit, ich fahre bei diesem traumhaften Wetter und fantastischen Schneeverhältnissen alleine. Alle Lifte, alle Abfahrten. Nur eine kurze Mittagspause, und dann wird weitergefetzt. Was ist denn heute mit mir los?

Am Abend Terrassenfest. Früh ins Bett, der Tag hat geschlaucht.

 26.11.1999 Freitag

6.50 Uhr, - 10 Grad, klar. Unser Bus springt nicht an, wir mußten den Skibus nehmen. Auch kein Problem, wenn er nur nicht an jeder Hausecke halten würde. Es dauert. Am Berg ist es wärmer, der Schnee aber Klasse. Trotzdem habe ich heute keine rechte Lust. Hab ich gestern übertrieben? Cilly und die Damen folgen dem Trainer in den weißen Hosen.

Ich mache um 12.00 Mittagspause, und fahre dann noch einige Male mit Cilly und Adolf Brosche. Um 15.00 ist die Gletschersaison 1999 beendet. 

27.11. 1999 Samstag

Heimfahrt.

6.45 aus den Federn. Gestern Abend ging es Cilly garnicht gut. Sehr hoher Puls. Verträgt sie die Höhe nicht mehr, machte mir Sorgen. Heute in der Früh sieht es schon wieder besser aus, der Höhenkoller ist vorüber. Abfahrt um 9.00 Uhr. Es geht durch eine Bilderbuch Landschaft. Verzuckerte Bäume rechts und links der Autobahn. PP in Kufstein. Dann ein Riesenschreck, Stau, Auffahrunfall direkt vor unserer Nase. Willi bringt gekonnt den Bus zum Stehen. Auf der linken Seite, an uns vorbei rasen noch die Autos ineinander.

Eine schreckliche Szene. Später folgt die Erklärung für den Stau, ein LKW war nach der Auffahrt umgekippt und hatte diesen plötzlichen Stop ausgelöst. Da hatten wir verdammtes Glück, und einen aufmerksamen Fahrer.

Um 12.15 Uhr beim Fuchswirt, und da hatten wir nicht nur das gute Essen zu verdauen. Unterwegs mit Sabine tel. Abholtermin gemacht. Uli, Tim und Anna-Lena erwarten uns in Bretzenheim.

Resümee: Diesmal hat uns der Wettergott ein wenig im Stich gelassen, aber alles in allem war es wieder recht nett. Über das Hotel gibt es sowieso nichts Nachteiliges zu sagen, und KH hatte die Truppe wieder voll im Griff. Das macht er schon gut.

Um das Jahr abzurunden fehlt jetzt nur noch der Jahresabschluss. Wie aus der nebenstehenden Einladung zu ersehen ist war erst mal Christbaum schlagen angesagt. Dann ging es in den großen Gruppenraum in St. Georg.

Überrascht wurden wir da mit asiatischer Küche. Philippinisch. War gut.

Von großen Künstlern vorgetragen kam dann das Stück “Der Baum nadelt” zur Aufführung. Essenskunst und Kultur, was will man mehr.

Nach dem fetten Essen

…und nun die Kunst….

!!!!

Unter großem Gelächter und rauschendem Beifall wurde auch 1999 be ENDE t