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21. Jahr der Abteilungsgeschichte

Logischerweise sind nur Ereignisse im Bild aufgeführt, an denen ich beteiligt war. Die anderen Daten stammen aus dem Jahreskalender. Manchmal habe ich auch nicht fotografiert und bin einfach nur mitgetappt. Da ich aus meinem Tagebuch zitiere, sind halt oft auch sehr private Dinge angesprochen. Auch sind Fehler in der Grammatik wahrscheinlich, (habe keinen Lektor) ich bitte darüber hinweg zusehen.

 

Ein sehr aktives Jahr, das Jahr 2004. Gewandert wurde incl. Funzeln 9 mal. An der Lahn im März. Odenwald und Hunsrück im April und Mai. Die sehr schöne Leipzig Städtereise war der Höhepunkt Ende Mai. Im Juni stand der Drahtesel mit Mehrtages und Eintagsradtour im Vordergrund. Auch noch eine Wanderung im Taunus gab es in diesem Monat. Ende August zog es die Wanderer in den Pfälzer Wald. September ist Friedenshütte Zeit, ein Ausflug nach Bad Sobernheim und eine Radtour waren auch noch drin. Im Oktober folgte eine klasse Herbstwanderung in der rheinhessischen Schweiz. Auch der November wurde nicht geschont. Wandern und Funzeln zusätzlich zur Skifreizeit. Der Jahresabschluss mit Christbaum schlagen in Dannefels und einer gemütlichen Feier in der Alten Mühle in Welgesheim war der Schlusspunkt eines ereignisreichen Jahres.

Die Bilderserie 2004 beginnt mit der Leipzig-Reise. 26 Leute starten am 27. Mai um 9.04 am HBF in Mainz über Frankfurt in das Sachsenland. Einen sprachkundigen Guide haben wir mit Ute an Bord. Es ist ein angenehmes Fahren mit dem ICE. Um 13.35 sind wir schon vor Ort. Mit der Straßenbahn geht es in das Hotel. Nach dem Auspacken ein Erkundungsspaziergang um das Haus und um 18.00 Abmarsch zur Bootstour auf der Weißen Elster. Es ist recht kühl.

Die Gruppe wird aufgeteilt da nur 20 Personen auf ein Boot passen.

Um diese Jahreszeit ist es für die Tour um 19.00 Uhr eigentlich zu frisch.

Alt und Neu. Solche Bilder werden wir in den nächsten Tagen häufiger sehen. Obwohl sicher das Neue überwiegt. Erstaunlich was hier in wenigen Jahren schon zum Vorteil verändert wurde.

Ein wenig Venedig Flair. Es hat sich trotz allem gelohnt.

Kanalartig zieht sich der Fluss an den Backsteinbauten und Speicherhäusern wie in Hamburg vorbei. Überall ist es grün. In den „ Drei Kastanien“ sind wir zum Abendessen angemeldet. Preiswert und gut, mit sehr netter Bedienung. 

28.05. 10.00 Uhr Stadtrundfahrt. Alle sind da, nur der Bus hat Verspätung. Unsere Reiseleiterin nutzt die Zeit zur Vorabinformation. Endlich, nach einer halben Stunde, geht es los. Zuerst kommen wir an die Weiße Elster, und sehen unseren Kapitän vom gestrigen Abend. Sehr fundiert werden wir auf der 2 stündigen Busfahrt und der 1 Std. Führung per Pedes informiert.

29.05. Samstag. Gegen 10.00 Uhr mit der Straßenbahn in die Stadt. Wir trennen uns und gehen alleine auf weitere Erkundungen. An der Nikolaikirche trifft man sich später wieder und der Bayrische Bahnhof mit seinem Biergarten ist das Ziel zur Mittagspause. Anschließend noch mal bummeln durch die Stadt. Über Pfingsten trifft sich die Gothic Kultur in Leipzig. Jede Menge junger Leute die mehr oder minder leicht bekleidet durch die Straßen laufen.

Vielfältig sind die Eindrücke. U.a. sehen wir das alte Rathaus, das neue Rathaus, das Gohliser Schlösschen, das Gewandhaus, die Nikolaikirche, die russische Kirche, Thomas-Kirche, das neue Messegelände, das Völkerschlacht Denkmal, die Innenstadt mit ihren Ladenpassagen und vieles anderes mehr. So entsteht der Eindruck einer wunderschönen Stadt. Zum Mittagessen verschlägt es die Truppe ins „Paulaner“. Danach ist freier Stadtbummel angesagt. Kreuz und quer, noch mal verschiedene Punkte der Rundfahrt intensiver angeschaut.

Ab und zu eine kleine Rast. Laufen und gucken macht müde. Und es gibt sooo viel zu sehen.

Sonntag 30.05. 2004. Sonne pur. Um 10.00 Uhr alle Mann unterwegs in Richtung Stadt, zum Bahnhof. Wir schließen uns den Völkerschlachtdenkmalgängern an. 

Nach der Mittagspause geht es wieder mit der Straßenbahn in die Stadt. Ein ausgedehnter Bummel durch den großen Stadtpark schließt sich an. Gegen 18.00 Uhr ist Treff zum Abendessen im ältesten Lokal von Leipzig, dem „Thüringer Hof“.

 

12.11.2004
Mit einem Sprung über 6 Monate des Jahres, sind wir schon wieder bei der beliebten Funzelwanderung. Wie viel von dieser Liebe durch das Laufen im Dunklen oder durch das anschließende Beisammensein hervor gerufen wird, sei dahin gestellt. Ich denke aber die Bilder sprechen für sich.

Imposant der Bau, die Kuppelhalle und die Aussicht von oben. Mit dem Aufzug geht es in den ersten Stock, über Treppen ganz nach oben. 

Zu Fuß an der russischen Kirche vorüber, finden wir in einem Schrebergarten eine nette Gartenwirtschaft mit Selbstbedienung. Und das ist wörtlich gemeint. Karl-Heinz und Paul bedienen, mit so einem Ansturm hat man im Lokal nicht gerechnet.

Kleine Probleme beim Bezahlen wegen der Prozente mit der Leipzig Card. Juckt uns aber nicht, in Gedanken sind wir schon wieder auf dem Heimweg ins goldene Mainz.

An den Gesichtern kann man jedenfalls ablesen, dass es wieder eine sehr schöne Feier war.

Ganz klar, wie immer auf das Funzeln im November folgt die Gletscher Skifreizeit. Mit 40 Personen rollt der Bus am 21. aus Mainz hinaus.

Keine Stunde ist vorüber, da sind der Sekt und die Fleischwurst auf dem Tisch. Später verwöhnt der Stollen von Ute, die leckeren Weihnachtsplätzchen von Gerlinde und nicht zu vergessen der Wein von Horst die Reisenden. Dazu begleitet uns ein Super Wetter. Ohne Staus ist das Hotel gegen 17.00 Uhr erreicht. Das vertraute Zimmer Nr. 206 wartet schon.

Montag, 22. 11.2004

8.30. Sieht gut aus am Berg, Sonnenschein, - 2 Grad aber starker Wind. Bis 12.30 flott gefahren. Zu flott??? Nein, Karin stürzt beim Aussteigen aus der Liftspur und darf mit der Pistenraupe abfahren.

Auch Karl-Heinz hat seine Probleme, er wird mal kurz über den Haufen gefahren. Gott sei Dank benötigt er aber keine fremde Hilfe.
Noch lächelt sie…………

Dienstag 23.11.
Abfahrt um 9.00. Am Berg Sonne und viele Wolken. Es wird ein schöner Skitag, da sich das Wetter im Laufe des Tages bessert. Zwischen H. Peter und Karl- Heinz gibt es Knatsch. Kompetenzgerangel. Schade, dass es nur ein Mikrophon im Bus gibt!!!!! Am Abend geht es wieder in die allseits beliebte Skialm.

Mittwoch 24.11. Nebel im Tal, am Berg vormittags Sonne, am Nachmittags kalt. Karin (Kreuzbandriss?) muss leider im Hotel bleiben, Gerlinde als gute Freundin leistet aber Gesellschaft. 

Wegen der Kälte sind alle heute schon früh am Bus.

25.11. Donnerstag. Der schönste Skitag dieser Freizeit. Herrlicher Sonnenschein. So macht Skifahren Spaß. Leider hat Cilly Knieprobleme. Ist gestern gestürzt. Fahren bis 12.00 Uhr zusammen, dann macht sie Schluß. Mittagessen auf der Sonnenseite der Terrasse.

26.11. Freitag.
Im Tal hat es 6 Grad Minus, am Berg 0 Grad. Wieder tolles Wetter. Zwei Dinge vermiesen trotzdem diesen Tag. An der Talstation stehen 29 Busse, d.h. viel Betrieb auf der Piste. Was und aber noch mehr bewegt ist der Unfall von Elisabeth. Mit dem Hubschrauber wird sie in die Klinik gebracht. Der Schreck sitzt allen in den Gliedern und so beenden wir die Skiausfahrt des Jahres 2004 um 12.30. Die Ski werden nicht mehr angefasst, nur noch in der Sonne sitzen ist angesagt und dann ab ins Tal.

Da der „Schott“ Thomas heute Geburtstag hat, gibt es noch ein Schnapserl und ein Stück Schokoladenkuchen.

27.11. Samstag
Heimreise. Fahren über Hall zu Elisabeth ins Krankenhaus. Nichts Gutes ist da zu hören. Dann geht es nach München ins Stadion. Die Bayern spielen gegen unsere 05 er. Letztlich keine Chance beim 4 : 2. War trotzdem schön die Heimfahrt mit diesem Highlight zu unterbrechen. Kurz nach 23.00 Uhr sind wir in Bretzenheim.

Wie in der Einladung zum Jahresabschluss steht, sind die anstrengenden Dinge wie Wandern und Radfahren vorüber. Nur noch angenehme Sachen sind jetzt zu erledigen. Christbaum schlagen, Weihnachtsmarktbesuch und Abschluß-Essen. Am 11. Dezember ist es soweit.

In der „ Alten Mühle“ in Welgesheim gehen die lobenden Worte an den Abteilungsleiter, und die Gesellschaft freut sich auf das Abendessen. So ist das zwanzigste Jahr der DJK Ski und Wanderabteilung vergangen, ohne das wir es recht bemerkt haben.