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22. Jahr der Abteilungsgeschichte

Logischerweise sind nur Ereignisse im Bild aufgeführt, an denen ich beteiligt war. Die anderen Daten stammen aus dem Jahreskalender. Manchmal habe ich auch nicht fotografiert und bin einfach nur mitgetappt. Da ich aus meinem Tagebuch zitiere, sind halt oft auch sehr private Dinge angesprochen. Auch sind Fehler in der Grammatik wahrscheinlich, (habe keinen Lektor) ich bitte darüber hinweg zusehen.

Wanderungen im Februar (Binger Wald) im März (Donnersberg) im April (Jammertal) und im Mai (Odenwald). Es geht schon in die Vollen am Anfang des Jahres 2005. Ebenfalls im Mai eine Bahn / Weinprobe/ Wanderung. Im Juni Mehrtagesradtour an Weser und Fulda.

Wandern um Hochspeyer im Juli und im Soonwald im September. Klasse war der Mehrtages-Ausflug nach Mittelstrimmig, hier beginnt die Fotostrecke des Jahres 2005. Im November häuft es sich wieder mit Wandern in der Pfalz, Funzeln und Skifahren. Am 16.12. d. J. verlässt uns unser lieber Freund Franz Scheidsteger für immer, das wussten wir aber beim Abschluss am 17. noch nicht.

30.09. 2005 Freitag,

Margit B. holt uns (Cilly und mich) um 15.30 in Weisenau ab. Nach gut 100 KM erreichen wir um 16.40 als Nachzügler Mittelstrimmig im Hunsrück. Ausgepackt, und dann ab ins Lokal. Der Rest der Gruppe kommt nach der ersten anstrengenden Wanderung zum Bier um 18.00 Uhr dazu. 18.30 Abendessen. Es gab es ungefragt Fisch. Da haben Cilly und Adolf dumm geguckt. Und die Wirtin auch. Alternative, Eier mit Speck. Kurt hat sich gefreut, die übriggebliebenen Fischportionen kamen ihm gerade recht.

Nach dem Essen zusammen gesessen und Pläne gemacht.

Statistik: Zimmer OK, Essen OK (trotz Fisch), Frühstück sehr gut, Halbpension 26.- € p. P.

01.10. 2005 Samstag,

Starker Regen und Wind. 8.30 gutes Frühstück und Lunch zum Mitnehmen. Trotz miserablem Wetter laufen wir los. Ein schöner Weg am Bach entlang Richtung Pulger Mühle. Mal regnet es stark, mal etwas weniger. Die Wege sind matschig und wir sind versaut. (äußerlich)

Um 13.00 Uhr in der Pulger Mühle zu Kaffee und Kuchen eingekehrt. Der Rückweg beginnt trocken, 2 Stunden später sind wir völlig durchnäßt am Hotel. Absolutes Mistwetter. TV Fußball Bundesliga Gladbach – Mainz , Ergebnis 1 : 0, Scheisse. Zum Abendessen gab es, Kasseler, Kartoffel, Erbsen und Karotten. Bürgerliches Essen.

Im Maschinenstadel eines Bauernhofes machen wir Mittagspause. Stehessen.

Mittlerweile hat es aufgehört zu regnen. Das heißt aber gar nichts, der Himmel ist nach wie vor düster.

Am Ende des Tages aufgenommen, in einer der kurzen Trockenphasen.

02.10. 2005 Sonntag,

8.30 Frühstücken, Regen. In den Autos von Karl-Heinz und Adolf nach Beilstein an der Mosel.
Wir, das sind Vogel (2), Hopfengärtner (2), Brosche (2), Margit Brucker und 2x Schollmayer. Beilstein ist ein hübscher alter Ort, ein Besuch ist absolut empfehlenswert.

Zur Entschädigung muss der Wein im Urzustand herhalten. Trauben klauen haben wir früher dazu gesagt.
Heute bei unserer soften Justiz heißt das Mundraub.

Wieder unten im Ort, geht es mit der Fähre auf die andere Moselseite. Der Spaziergang hinauf zu den Reben ist eine Enttäuschung.

Leider gibt es weit und breit keine Probierstände. Die Enttäuschung ist groß.

Durch enge Gässchen laufen wir hinauf auf Burg Metternich und in das Kloster. Von hier oben haben einige Adleraugen in den Weinbergen gegenüber Weinprobierständchen entdeckt.

Im Ort Elsenz finden wir einen Platz mit Bänken für unsere Mittagspause. Und schönes Wetter haben wir auch. Bummeln durch den Ort und an der Mosel entlang zur Fähre und den Autos retour.

Weiter geht es zum Oblaten Kloster Maria Engelport (bin mir nicht sicher ob der Name stimmt), leider haben die Mönche kein Cafe, da muß eben die Pulger Mühle wieder herhalten.

 Auf der Rückfahrt zum Hotel suchen wir in verschiedenen Orten einen Geldautomat. Im Gasthaus muß die Übernachtung bar bezahlt werden. Kein Automat gefunden. Kreditgeber in den eigenen Reihen gefunden. Abendessen, Schnitzel, Pommes, Pilzsauce und Salat. Sehr gut.
 Zusammengehockt und gebabbelt.

03.10. 2005 Montag,

7.30 Uhr aus den Federn. um 10.00 Abfahrt im Nebel nach Kirchberg. Dort 1 Stunde rund um Rödern wandern, zum Auslaufen, es wurden dann aber 2 Stunden. War schön. Um 13.00 daheim. 

Von der Wanderung am 06. November gibt es nur ein Bild. Ich erinnere mich nur noch, dass wir in der Pfalz waren.

Beim Funzeln war ich dann auch nicht besonders fotografierwütig, doch es sind wenigstens 2 Bilder im Archiv, von zwei Weinnasen und einem Fotografierer.

In diesem Jahr verläßt uns Franz Scheidsteger, ein lieber Mensch, der sich um die Ski- und Wanderabtlg. sehr verdient gemacht hat. Zur Erinnerung stelle ich in lockerer Reihenfolge einige Bilder von ihm ein.

Das nebenstehende Bild zeigt Franz in einer für ihn typischen Situation. Wenn es was zu helfen gab, war er immer der Erste der zupackte. So lernten wir ihn kennen bei der Skifreizeit 1985. Wo er am Frühstückstisch saß, war die Kaffeekanne nie leer.

Die Friedenshütte hatte in ihm einen der eifrigsten Verfechter und Arbeiter. Auch den Skibasar begleitete er lange Jahren, er war ja ein begeisterter Skifahrer. Auch die Anfänger in den Skifreizeiten nahm er gerne unter seine Fittiche. Jederzeit hilfsbereit. Dazu noch eine kleine Episode. Während einer November Skifreizeit, hatte Cilly an einer ihrer Skischuhschnallen eine Schraube verloren, am Abend hatte Franz, woher auch immer eine Ersatzschraube besorgt. So war er und so werden wir ihn in Erinnerung behalten.

Bleibt mir nur noch die Abschlussfahrt zu erwähnen. Es ist jetzt schon Tradition, Weihnachtsbäume schlagen, Weihnachtsmarkt besuchen und anschließend gut Essen und Trinken. Damit ist das Jahr 2005 auch gepackt.