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24. Jahr der Abteilungsgeschichte - Teil 2

28.06.2007 Um 10.00 soll Start in Mainz HBF nach Saarbrücken sein. Doch wir starten mit 20 Minuten Verspätung. Warum? Der Lokführer wollte uns nicht alle mitnehmen. Wie es dazu kam? 

Das Ganze spielt sich im vorderen Bereich des Zuges ab. Manfred, Kurt und ich haben derweil im hintersten Radabteil 6 Räder eingeladen und bleiben unbehelligt von den Streitigkeiten. Zum guten Schluss bleiben Paul, Ottmar und Karl- Heinz mit 4 Rädern zurück und nehmen den 11.00 Uhr Zug. Unterdessen kommt es während der Fahrt noch zu Tragödien mit Weinanfällen, da eine junge Frau ihren Parisanschluss in Saarbrücken durch die Verspätung versäumt.

Noch ist alles ganz friedlich, 18 Radler warten auf den Zug nach Saarbrücken. Als er endlich eintrifft und wir mit dem Einladen an den verschiedenen Radabteilen beginnen, erscheint der große Zampano (Lokführer) und erklärt, dass nur 4 Räder pro Radabteil zugelassen sind. Drei Abteile im Zug, heißt 3x4 ist 12, also sollten 6 Leute den nächsten Zug nehmen. Karl Heinz und der Lokführer geraten sich so heftig in die Wolle, daß die Bahnpolizei schlichtend eingreifen muss.

Und hier noch mal der Grund weshalb auf dem Stellplatz nur 4 Räder stehen dürfen, es geht um den offenen Durchgang bei Gefahr. Wie man auf dem Bild oben sehen kann ist aber noch genug Platz wenn rechts und links 3 Räder stehen, doch Vorschrift ist Vorschrift.

Kurz nach 13.00 Uhr sind wir dann wieder vereint. Los geht’s linksseitig an der Saar auf einem schönen Radweg, der über eine Fußgängerbrücke ans rechte Ufer führt.

Das Wetter ist launig, Sonne und Regengüsse wechseln sich ab. Zweimal müssen wir uns unterstellen. Dazu fand sich gerade rechtzeitig immer ein trockener Unterstand.

Noch war das erste Tagesziel nicht erreicht und somit keine 20 Kilometer gefahren, da ist die Bobbes Salbe schon im Bild. Die wenigen Kilometer zum Hotel werden noch ohne Pflege geschafft. Um 16.15 Ankunft im Hotel Union in Sarreguemines /Frankreich.

Historisches in Sarreguemines    Stadtbummel im Regen    Einfach satt

Schollys haben im Hotel im 4 Stock ein schönes Eckzimmer, der Blick aus dem Fenster geht auf eine belebte Kreuzung. Ein kurzer Regenspaziergang führt durch Saargemünd zu Aldi. Das Abendessen wird um 19.00 Uhr serviert. Der Übernachtungspreis mit HP lag bei 79.00 €

29.06.07 Nach dem Frühstück um 8.00 verlassen wir den freundlichen Ort und nehmen die Tour durch France unter die Räder.

Allerdings benutzen wir unsere eigenen Gickel, mit dem roten Blumenrad ist nur noch als Dekoration die Schau zu machen

Auf dem Bild fehlen Friedel, der sicher mit seiner Videokamera in der Weltgeschichte herum filmte, Waltraud V. wo sie war ist nicht bekannt, und natürlich der Fotograf.

Es geht Richtung Germany      Wer löst das Rätsel im Bild?      Wieder in Deutschland

In Allemagne verläuft der Radweg auf einer ehemaligen Bahntrasse. 

Hier ist um 12.00 Uhr die Mittagspause angesagt. 

54 Km , gute Fahrt heute

In Homburg auf dem Marktplatz zu einem Bierchen eingekehrt und von der netten Bedienung den Weg nach Homburg-Erbach erklären lassen. Dort steht das Haus für Nacht Nr. 2

Kein Regen, doch bedeckt

18.00 Spezial Pfannkuchen

30. 06. Ja, so wie es aussieht, so kommt es auch. Nach dem sehr guten Frühstück, 68.-€ bezahlt. Geht heute in die Dubbeskasse.

Kein Beleg bekommen. Alles muss jetzt wasserdicht verpackt werden. Zuerst nur Nieselregen, dann wird es heftig.

Nach 1 ½ Stunden Fahrt durch den Regen sind alle pitschnass. Teilweise führt der Weg auf matschigen Wegen durch den Wald. Da ist konzentriertes Fahren angesagt. Freundlicher wird es erst, als wir Rheinland-Pfalz erreichen.

Wie immer, wenn er bei den Touren mitfährt, ist Ottmar der Mann mit dem sozialen Touch. Stets kümmert er sich als letzter Mann um die schwächeren Fahrer. Ohne ihn, wäre schon manch einer verloren gegangen. Vorneweg fahren ist einfacher! Jetzt da wir in unserem Bundesland sind ist in Altenglahn Mittagspause im Cafe am Supermarkt angesagt. 

Nachdem die feuchten Kleidung etwas gerichtet, der Cappuccino und diverse Kuchen vernichtet sind geht die Reise weiter entlang der Draisinen Strecke. Ein perfekter Radweg.

Von kleinen Pausen abgesehen, rollt es schön

dahin, zum Brauhaus nach Lauterecken.

Und nach so einem Bierchen

kann auch mal ein wenig

Blödsinn gemacht werden.

Staudernhein, ist nach 84 Km erreicht. Die letzte Nacht. Nach gutem Abendessen sinkt alles in einen behüteten Schlaf im christlichen Heim. Eine tolle Stimmung liegt auf dem Wasser

01.07. 9.00 Uhr Abfahrt bei gutem Wetter. Es geht durch Waldböckelheim den Berg hinauf, durch Bad Münster nach Kreuznach.

Gabriele und Frank, unsere Jugend

Es ist wieder Zeit für eine warme Mahlzeit

In Gensingen, wie bestellt am Sportplatz ein Radlertreff. Schnell werden noch ein paar Bratwürste mehr auf den Grill geworfen. Es ist zwar erst 11.30, aber die Gelegenheit ist günstig.

Herumirren ist angesagt. Die Experten kennen eine Abkürzung nach Kempten an den Rhein. Von wegen. Es wäre einfacher gewesen gleich über Bingen zu fahren Irgendwie kommen wir dann doch an den Rheinuferweg.

Von Budenheim geht es in den Gonsenheimer Wald. Der Abschluss sollte im Wanderheim stattfinden. Dummerweise war dort wegen einer Oldtimer Veranstaltung die Hölle los, und somit kein Platz für uns. Familie Schatz gewährt Asyl, bis am Abend beim goldenen Adler die Mehrtagesradtour bei Zwiebelschnitzel und anderen Feinheiten ausklingt.

Auf der Fahrt in die Heimatdörfer gibt noch mal einen Regenguss von oben. Das kann aber die Freude über eine wieder gelungene Radtour der Ski und Wander-Abteilung nicht schmälern.