mobile

17.10.2009

Im Januar 1984 wurde die Ski und Wanderabteilung gegründet. Somit hätte auch in diesem Monat in 2009 die Jubiläumsfeier stattfinden können. Das Herbstfest des DJK Gesamtvereins im Oktober, war dann aber der richtige Rahmen. 

Der blaue Saal im Haus St. Georg war reserviert, als am Samstag in der Früh die fleißigen Helfer anrückten um mit den letzten Vorbereitungen zu beginnen. Ich möchte gleich hier allen herzlich danken, die dafür gesorgt haben, dass unser Fest wirklich sehr schön geworden ist. Soviel vorweg. Natürlich waren mehr Helfer engagiert als die drei nebenstehenden Damen. 

Dann am Abend, um kurz nach 19.00 Uhr konnte unser DJK-Chef Dr. Uwe Gierlich die zur Jubiläumsfeier gekommenen Gäste begrüßen. Anschließend durfte ich in einer kurzen Rede die Anwesenden willkommen heißen, und noch einmal die letzten 25 Jahre der Abteilung in Erinnerung rufen.

Leider hatten aus dem Gesamtverein nicht so viele Mitglieder den Weg zu uns gefunden. Doch die Ski und Wanderer stellten mit ihren Freunden ein ansehnliches Kontingent. 

Dann wurde das Buffet eröffnet. Toll was der Mikes Gourmet-Service hier aufgeboten hatte. Und das sah nicht nur gut aus, sondern es schmeckte auch so. So trug das Essen einen guten Teil zu dem vergnüglichen Abend bei. Die gleichzeitig gestartete Fotoshow 2009 ging dabei etwas unter, so dass nachdem alle mehr als gesättigt waren, noch eine Wiederholung anstand.

Nun begann der sogenannte gemütliche Teil des Abends. An den Tischen wurde über alte Zeiten geplaudert, wozu die kurzen Bildsequenzen der vergangenen Ski und Wanderjahre auf der Leinwand immer wieder anregten. Da wäre zum Beispiel ein Bild aus dem Jahr 1988. Unten links. Die Herren haben sich auf dem Bild fast nicht wieder erkannt. Im Folgenden stelle ich deshalb 1988 und 2009 nebeneinander.

 Jugendliche Cheerleader Tanzmäuschen erfreuten das Publikum mit einer flotten Einlage. Im Pogramm folgte nun die Ehrung für 25 beziehungsweise 40 Jahre DJK Mitgliedschaft.

Wie schon erwähnt, wurde zwischendurch immer mal ein paar Jahre aus der Historie der Ski und Wander-Abteilung per Beamer auf die Leinwand geworfen. Ich hatte die Qual der Wahl, aus jedem der Jahre etwa 20 Bilder herauszusuchen. In 25 Jahren ist da schon etwas zusammengekommen. Dann begann aber erst die Arbeit, Texte mussten eingefügt, Sprechblasen erdacht und Musik unterlegt werden. Uwe Gierlich hat das Ganze dann auf eine DVD gebrannt, gerne kann diese bei ihm nachgeordert werden.

Ein weiteres Highlight war an diesem Abend die Rucksackverlosung. Das Gewicht musste geschätzt werden. Nicht von MM mit Rucksack, sondern nur das was er auf dem Buckel hat. 

Fleißig wurde an allen Tischen gerätselt. Einfach war es nicht, denn nicht nur der Rucksack machte Gewicht, sondern auch die darin versteckten Teile. Hartwurst, Christstollen, Schnaps und vieles mehr wurde dann einzeln gewogen um damit die Spannung etwas hochzutreiben. Die abgegebenen Gewichtsangaben der Schätzer bewegten sich bis auf 44 Kg.

Nachdem auf der Nostalgie Waage durch den vereidigten Sachverständigten Kurt alles exakt ausgewogen war, konnte ein glücklicher Gewinner mit seiner richtigen Schätzung von etwa 7.5 Kg den Rucksack mit einem Siegerlächeln in Empfang nehmen. Diesen ersten Preis und auch den Zweiten mit einem 50 € Gutschein, hat dankenswerterweise das Sporthaus Beyer in Mainz gesponsert.

Nun begann worauf alle Tanzwütigen schon den ganzen Abend gewartet hatten. Ab auf die Tanzfläche. Hier die Experten mit Griechenland- Erfahrung. Muss wohl noch geübt werden

Eine Sperrstunde war nicht in Sicht, erst gegen 3.00 am Morgen kamen die ersten Ermüdungs- Erscheinungen. Es war halt einfach schön an diesem Abend. So konnte einer, der schon um Mitternacht seinen Mantel anzog, einfach nicht den Weg nach Hause finden.

Nachlese: Sonntag um 11.00 Uhr. Aufräumen und Manöverkritik. Allgemeiner Tenor, es war ein gelungener Abend. Immer wieder hervorgehoben wurde das Buffet. Mikes Gourmet-Service aus Gonsenheim. Es hat wohl allen geschmeckt. Und es war so reichhaltig, dass noch viele Doggybags mit nach Hause gingen. So schmeckte mir (Dog) am folgenden Montag die Resteverwertung mit gebratenen Klößen, Leberknödel und Sauerkraut noch mal besonders gut. Michael