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Vom 08. bis 14. Januar 2017 war wieder mal der Kronplatz das Ziel unserer Winterreise. Der bange Blick, in den Wochen zuvor auf die Schneehöhen dort, wurde leider bei unserer Ankunft bestätigt. Kein Fitzelchen Schnee in Pfalzen. Doch der erste Eindruck vom Hotel “Falken“, das wir um 17:00 Uhr erreichen, ist schon mal gut.

Um 19:00 Uhr bittet die Hotelleitung zum Empfang, danach geht es in dem nur für uns eingedeckten Raum zum Abendessen. Die Portionen sind sehr dosiert, aber schmackhaft. Sollte sich das fortsetzen, werden wohl einige der Herren öfters nach einem Nachschlag verlangen.

Am Montag kutschierte Günter die Wanderer nach Antholz. Dort konnten die Herrschaften rund um den See den Winter mit SCHNEE genießen. Klar, dass die Huber Alm aufgesucht wurde. Die Alpinen hatten auch die weiße Pracht unter den Brettern, hier haben aber die Schneekanonen für sehr gut befahrbare Pisten gesorgt. Das muss eine unglaubliche Menge an Wasser gekostet haben. Leider gibt es heuer nur wenige Bilder von den Skifahrern, der hauptamtliche Fotograf der Ski-und Wanderabteilung fiel durch eine Erkältung fast total aus.

Am Dienstag fuhren die Wanderer nach Kasern. Der Ort liegt auf einer Meereshöhe von 1.582 m und stellt das nördlichste Dorf Italiens dar. Es liegt am Talschluss des Ahrntales, am Fuße des Klockerkarkopfes, laut Grenzziehung von St. Germain der nördlichste Punkt Italiens. In der Jagahütte herrschte eine ausgelassene Stimmung, dank des Akkordeon Spielers und einiger aktiven Damen.

Mittwoch. Um 9:00 Uhr die Alpinen, per Bus, zur Kronplatz Talstation. Eine Stunde später nochmal die gleiche Tour für Günter mit den Läufern. Also, bis auf die Langläufer, alle hinauf zum Kronplatz Plateau. Sonne pur mit traumhaften Ausblicken auf die grünbraunen Täler!

Die Skifahrer konnten sich nicht beschweren, die Pisten waren sehr gut präpariert.

Bei den Brettlfans seit Jahren beliebt, die schöne Hütte am Furkelpass mit der netten Chefin.

Auch die Wanderer bunkerten jede Menge Vitamin D auf der Restaurant Terrasse.

  Beim Apres-Ski und Table Dancing überlegt der Herr im Vordergrund noch ob er auch auf den Tisch soll.

Er hat es gemacht, leider ist das Foto a bisserl unscharf. Zu viel Temperament für die Optik.

Auch den Langläufern hat man, mit Schneekanonen, eine Loipe gezaubert. Gut, dass es wenigstens ziemlich kalt war, damit diese Technik zum Zuge kam.

Toblach und der Pragser Wildsee standen am Donnerstag bei den Wanderern auf dem Programm. Das heißt, erst mal Käse kaufen und dann zum See. Leider war der Weg wie man sieht vereist, sodass nur ein Teil gelaufen werden konnte.

Alles Käse oder was? 

Auch die Alpinen haben den Donnerstag am Berg noch einmal richtig genossen. 

Die Pizza am Berg ist wirklich ihr Geld wert. Doch vor dem Genuss war die schwarze Piculin Abfahrt mit ihren steilen 2.000 m Länge zu bewältigen. Harte Arbeit.

Am Freitag trauten sich nur 5 Skifahrer auf den Berg. Sie hätten es besser gelassen, das Wetter war besch….. Starker Wind, Schneefall und Nebel machten das Skifahren unmöglich. Es wäre besser gewesen mit den Wanderern zum Issinger See zu laufen um dort die Winterreise ausklingen zu lassen.

Am Samstag ging es wieder nach Hause, das Wetter und die vielen Lastwagen auf der Brennerautobahn verlangten unserem Busfahrer Günter Mohr einiges ab. Dennoch brachte er die Gruppe, nach 12 Stunden Fahrt, wieder sicher nach Bretzenheim.

Resümee: Hotel gut, schöne Zimmer und sehr sauber, die Größe der Portionen des Abendessens wurde ein wenig beanstandet. Der Chef könnte etwas zugänglicher sein. Leider kam der Schnee, vor Ort, erst am letzten Tag. Dennoch war Skifahren am Kronplatz, bis Donnerstag, sehr gut machbar. Die Langläufer zogen ihre Spuren auf den schmalen, künstlich angelegten Loipen. Die große Gruppe der Nichtskifahrer hatten immerhin ihr Wintererlebnis in Antholz und Kasern, sowie am letzten Tag beim Spaziergang nach Issing.

Wie schon so oft, hat Günter Mohr uns wieder super betreut. Leider schwebte der Grippevogel über den Teilnehmern. Und er hat einige erwischt.

M.S. Danke an die Bilderlieferanten Günter B. Margit Z. und Walter S.