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Bodensee Teil 2

2013-05-19

In der Früh lässt sich die Sonne kurz blicken. Um 9.30 fährt der Bus wieder nach Friedrichshafen. Ein Teil der Gruppe geht in das Zeppelin Museum, die anderen machen eine Stadtführung. Es regnet. Da ich bei der Museumsgruppe war, beschreibe ich meine Eindrücke darüber. Interessant zu sehen was die Luftschiffe in den 1920 er Jahren den Fluggästen geboten haben.

In der Eingangshalle hängt ein Nachbau, das Mittelstück des Luftschiffes „LZ 129 Hindenburg“ Das Original war unglaubliche 245 m lang, 215 Tonnen schwer und hatte einen Durchmesser von 41 Metern. Das Luftschiff ist am 06. Mai 1937 in den USA bei der Landung durch einen Brand zerstört worden. Damit wurde das vorläufige Ende der Verkehrsluftschifffahrt eingeläutet.

Ein Größenvergleich. Das was auf dem linken Bild unten in der Ecke zu sehen ist, soll der bestuhlte Raum auf dem rechten Bild sein. Damit erklärt sich der Durchmesser des Zeppelins von 41 Metern.

Originale aus dem verbrannten Luftschiff

…trotz der großen Hitze noch erkennbar

Um 12.00 h ist alles wieder am Bus. Inzwischen regnet es heftig, die Stadtbesichtiger sind nass geworden. Manfred hat im Internet ein Lokal für uns gefunden. In Kressbronn-Berg gibt es ein Brauereigasthof.

Bei gutem Essen haben wir uns hier wohlgefühlt.

Den Namen muss man sich merken.

Eigentlich war ja geplant direkt von Friedrichshafen nach Lindau zu fahren. Dort konnte / sollte der Nachmittag zur freien Verfügung stehen. Durch den starken Regen wurde der Stopp bei Max & und Moritz zu einem Höhepunkt an diesem Tag. Gutes Essen, leckeres Bier und hübsche Bedienungen erfreuten die Gruppe (Männer). Wie gut das Manfred ein Smart Phone hat.

Durch die Verzögerung hatten die Lindauer die Chance, für uns, die Sonne hochzuziehen. So konnten wir einen wunderschönen Nachmittag vor Ort verbringen.

Mindestens so oft fotografiert wie der Hafen

Das ist natürlich das Hauptmotiv in Lindau

Vom Leuchtturm aus gibt es einen tollen Blick auf den See, den Hafen und die Stadt.

Beim Bummeln zurück zu unserem Bus fiel uns dieser kopflose Mensch auf. Wo er diese Idee (wahrscheinlich) geklaut hat, ist auf dem rechten Bild aus dem Zeppelin Museum zu sehen.

Nach dem Abendessen erwartete uns im Hotel eine Überraschung. Die drei „Wilden Buben“ brachten, mit einer Mischung aus Musik, Gesang und Witze erzählen, den Saal zum Kochen.

So wurde der letzte Abend wie die gesamte Bodenseereise zu einem schönen Erlebnis. Dieser Ausflug reiht sich nahtlos in die Erfolgsgeschichte der Städtereisen der letzten Jahre ein. Ob Hamburg, die Schweiz Reise, Berlin, Meck-Pomm oder Prag, alles das sind unvergessliche Tage die wir zusammen erleben durften.

Im Lamm fand der lustige Abend derweil kein Ende. Musiker und die Sänger aus unseren Reihen feuerten sich gegenseitig an. Die Letzten sollen, nach einem Gerücht, erst gegen 2.00 h in die Betten gekommen sein.

2013-05-20

… und wie heißt im Volksmund, wenn es am Schönsten ist soll man wieder nach Hause fahren. Das haben wir dann auch getan. 8.30 h Start zur Heimreise. Die Seniorchefin verabschiedet uns mit launischen Worten, einem lustigen Witz und einer Flasche Schnaps. Damit war dann der Buskühlschrank endgültig überfüllt. Noch ein paar Sätze zum Gasthaus Hotel Lamm. Angenehmes Klima im Haus, die Zimmer sind super, das Personal nett, das Essen gut und es gibt einen schrulligen Kellner der die Mainzer mag.

(Siehe links oben)

Über die Landstraße entlang des Bodensees geht es nach Birnau am Überlinger See. Leider ist in der Basilika dort gerade eine Messe, sodass wir nur einen kurzen Blick in das prachtvolle Gotteshaus werfen können.

Das Wetter hat sich wieder gebessert, die A 81 führt durch eine schöne Landschaft. Nur um Stuttgart herum ist ein wenig mehr Verkehr, sonst läuft es sehr ruhig dahin. Um 12.15 h. lässt uns Jo am Ludwigsburger Barock Schloss aussteigen. 2 ¾ Stunden haben wir Aufenthalt. Schloss anschauen, Bummeln, Mittagessen. Den Eintritt in den barocken Schlossgarten (8.- €) haben wir uns geschenkt. Um 15.00 h geht es weiter, am Rastplatz Hockenheim Ring gibt es noch mal eine Pause. Busfahrer Jo hat Würstchen heiß gemacht, die Abteilungskasse sponsert. Zum Fahrer noch ein Wort. Natürlich haben wir unseren DJK Cheffahrer Günter Mohr vermisst, er hat aber in Jo Becker einen guten Vertreter gefunden. Tadellose Fahrt, alle Staus die an Pfingsten so üblich sind umfahren.

Ein guter Kutscher. M.S.