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Um 7:00 Uhr geht es los am IGS Parkplatz. 46 Busreisende, doch leider steuert unser Lieblingsfahrer Günter Mohr nicht den Bus.

Der Neue heißt Michael Dupre und am Ende der Fahrt stellen wir fest, dass es noch andere sympathische und gute Fahrer bei Bohr gibt. Zäh geht es los mit stockendem Verkehr der sich erst am Rüsselsheimer Kreuz auflöst.

  Um 9:05 Uhr an der Raststelle “Rimberg“ der 1. Halt mit dem Mainzer Frühstück. Gesponsert von Karin Zey die heute Geburtstag hat. Schönes sonniges Wetter. Weiter geht es, der Verkehr läuft gut bis zum nächsten Stopp um 11.35 auf der Raststelle Harz. Hier gab es Kuchen von Fesers und von Inge Kloss. 12:10 Uhr weiter. Zur Einstimmung auf Bremen darf Edgar das Märchen von den Bremer Stadtmusikanten vorlesen.

15:15 Uhr noch ein kleiner Stau auf den Weg zum Bremer Flughafen. Den Ortsteil Bremer Neustadt erreichen wir um 15:40 Uhr. Fünf Minuten später ist das 1. Ziel der Reise, das Airbus Center erreicht. Wir sehen, aus unserem Bus heraus, die Rakete Ariane mit ihrer Höhe von 60 Metern, blicken im Vorbeifahren an den Montagehallen auf Flugzeugflügel und sehen den „Arsch“ des Riesentransportfliegers „Beluga“ Dann geht es mit einer kompetenten Führerin zur Ausstellung des Airbus Space. Raumfahrt hautnah erleben! Laufen durch das Modell des Columbus-Moduls, wie alles andere, darf leider nicht fotografiert werden. Bremen ist einer der bedeutendsten Raumfahrtstandorte in Europa. Bei Airbus Defence & Space entstand der europäische Beitrag zur Internationalen Raumstation ISS. Deren Versorgung in über 400 km Höhe fordert die Ingenieure heraus: Wie kommen Wasser und Lebensmittel zu den Astronauten? Wie lebt, schläft, kackt, pinkelt und forscht man bei Schwerelosigkeit? Im Columbus-Modell erhalten wir spannende Antworten. Wir werfen auch einen Blick in den Simulations- und Diagnoseraum, von dem aus Ingenieure in Kontakt mit der Internationalen Raumstation stehen. Ein schönes Erlebnis schon am 1. Tag unserer Pfingstreise.

Um 19:30 Uhr werden wir im Hotel Atlantik an der Galopp Rennbahn zum Abendessen erwartet. Zuvor haben wir die schönen Zimmer mit Blick auf die Galopp-Rennbahn bezogen.

3. März 2017

Frühstück um kurz nach 7:00 Uhr. Im Gegensatz zum Buffet beim Abendessen ist die Auswahl am Frühstücksbuffet äußerst reichhaltig

Um 9:00 Uhr erwartet uns die Bremer Stadtführerin Elke. Erst geht es mit unserem Bus durch die Stadt. Viel ist mir davon nicht in Erinnerung geblieben, außer dem neuen Viertel, die Überseestadt. Dann noch die Hafenanlagen mit den Lagerhäusern. Das hätten wir uns sparen können. Nur Elke hat das Ganze, während der Fahrt mit ihren lustigen Einlagen, vertretbar gemacht.

Interessant wird es erst beim Stadtrundgang per Pedes. Bummeln durch die Altstadt “Schnoor“ mit Gassen die, manchmal, kaum 1,5 m breit sind.

Die Böttcherstraße, der Marktplatz mit Dom der leider geschlossen ist, das alte Rathaus mit den Erklärungen von Elke, der Roland und die Bremer Stadtmusikanten.

Das Bremer Rathaus ist eines der bedeutendsten Bauwerke der Gotik und der Weserrenaissance in Europa. Seit 1973 steht es unter Denkmalschutz. Im Juli 2004 wurde es zusammen mit dem Bremer Roland von der UNESCO zum Weltkulturerbe der Menschheit erklärt.

Die obere Halle, der bedeutsamste Raum im Rathaus, diente ursprünglich für Rats- und Gerichtssitzungen, heute finden dort Feiern, Empfänge und Konzerte statt. 

Mit seinen Ausmaßen (41 Meter lang, 13 Meter breit und 8 Meter hoch) gehört er zu den größten stützenlosen profanen Hallen des Mittelalters in Nordeuropa.

Gesche Margarethe Gottfried war eine Serienmörderin, die durch Gabe von Arsen fünfzehn Menschen vergiftete. An der Stelle, unter unseren Füßen, fand die letzte Hinrichtung in Bremen statt. Hier liegt auch der Spuckstein. Noch heute äußern manche Bremer und Touristen im Vorbeigehen ihre Abscheu vor den Morden mit Ausspeien auf diesen Stein.

Diese Figuren kennt wohl jedes Kind in Deutschland!

Mit dem Bus geht es dann wieder in das Hafengebiet. Dort erwartet uns, bei Lloyd, ein Kaffeeseminar mit Röstvorführung. Es ist eine Reise in die Welt des Kaffees. 

Zuerst geht es in den unter Denkmalschutz stehenden Marmorsaal mit Informationen über den Bremer Kaffeekönig Ludwig Roselius, dem Erfinder des entkoffeinierten Kaffees. Kaffee HAG.

Es gibt für jeden ein gute Tasse Kaffee, dann ein mit Bildern unterstützter Vortrag über den Anbau des Kaffees in aller Welt und was so ein Pfund davon in verschiedenen Qualitäten so kosten kann.

Die Dame die uns das alles nahe bringt, macht dann auch die Röstvorführung. Natürlich kann man jetzt auch im Lloyd Caffee seinen Bedarf decken.

Mit dem Bus wieder retour in die Stadt, von 16:00 bis 18:00 Uhr freier Bummel durch Bremen. Abendessen um 19:00 Uhr. Später das Endspiel Champions League zwischen Real und Juventus. 4: 1.

4. Juni 2017

9:15 Uhr Abfahrt nach Bremerhaven. Das Wetter schwächelt etwas,

doch beim Besteigen des Schiffes, um 10:30 Uhr, zur 1 stündigen Hafenrundfahrt kommt die Sonne schon wieder heraus.

Irgendwie erinnert mich dieses Bild an die Kampfmaschinen der Star Wars-Filme.

Wir erleben hautnah das Hafenleben mit seinen riesigen Schiffen, Autoumschlagplätzen, Docks und Werften. Der Käpt’n der “Lady Sunshine“ sorgt mit seinen lustigen, informativen Kommentaren für eine angenehme Tour. Nur an der Qualität der Matjes Brötchen an Bord müssen sie noch arbeiten!

Danach bummeln wir, vorbei am Klimahaus, zur “Seute Deern“. Im Hochdeutsch “Süßes Mädchen“. Ein umgebautes Segelschiff, in das jetzt ein Restaurant integriert ist. Wir teilen uns in 2 Gruppen auf, ein Teil im Oberdeck die restlichen 10 hinunter in den Bauch des Schiffes. Alles sehr liebevoll gemacht, besonders der Raum unten.

Das Schiff hat eine äußerst interessante Vita, nachzulesen auf Wikipedia. Das Mittagessen war sehr gut und was noch besser ist, es war im Reisepreis enthalten. Danach haben wir eine Stunde Zeit zum wunderschönen Bummeln auf dem Deich. Ich laufe bis zum Willy Brandt Platz, mit dem Auswanderer Denkmal, und mache viele Bilder. 

14:30 Uhr Treffpunkt am Klimahaus. Die Gruppe wird in 3 Teile geteilt, meine Gruppe geht mit Hendrik Meenzer dessen Vorfahren aus Mainz stammen. Das ist allerdings 400 Jahre her. Aber wie heißt es doch, einmal Mainzer immer Mainzer. Die Station Antarktis weist im Klimahaus eine Temperatur von ca. -6 Grad Celsius auf, die Station Niger hingegen hat eine Temperatur von rund 35 Grad Celsius.

Zum Klimahaus habe ich eine differenzierte Meinung, kann mich nicht so recht entscheiden ob es mir gefällt oder nicht. Vielleicht lag es auch daran, dass es furchtbar voll war. Interessant war es auf jeden Fall. Keine Ahnung wieso der Waran im Toyota Hilux Pick-Up wohnt?

5. Juni 2017

Abreise. Start am Hotel um 9:15 Uhr. Bevor es in Richtung Heimat geht noch ein Besuch im Rhododendron Park. Die geplanten 2 ½ Stunden lange Besuchszeit hier, sorgten für etwas Irritationen.

Der Rhododendron ist bereits verblüht. Dennoch eine sehr schöne Parkanlage.

Um 11:30 Uhr, nach der Gruppenaufnahme, sind wir dann auf dem Weg hinaus aus Bremen. Das Wetter ist gut und der Verkehr läuft, bis auf wenige Ausnahmen, störungsfrei.

Unglaublich wie gut die Fahrt läuft, abgesehen von ein paar Geschwindigkeitsbeschränkungen, kommen wir schnell vorwärts. Noch ein Stopp am Taunusblick und schon sind wir wieder in heimatlichen Gefilden. Na ja, ein paar Stunden hat es schon gedauert. Kurzes Resümee: Es war wieder schee!