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01.06. 2006 Donnerstag

6.00 Uhr Abfahrt, 11.30 an der Grenze in Waidhaus. Geld umgetauscht. Hier gibt es einen besseren Kurs als zu Hause bei der MVB.

13.00 Uhr Pilsen, nach einer ungewollten Stadtrundfahrt, endlich in der Brauerei gelandet.

Im ehemaligen Brauhaus zu Mittag gegessen und das gute Pilsner Urquell getrunken. Auch noch das dunkle Bier probiert, der halbe Liter kostet 0.75 €.

17.00 im Hotel. Wieder dauert es eine Weile (herumirren) bis wir am Ziel sind. Die Zimmer sind einfach möbliert, aber es genügt unseren Ansprüchen.

19.00 Abendessen im großen Saal. Danach Spaziergang um den Block. Einige finden noch ein Lokal, wir gehen zurück ins Hotel Sabine anrufen und zum 40. Geburtstag gratulieren.

Statistik: Umrechnung Kronen in €, Kronen geteilt durch 25 ist €.

02.06. 2006 Freitag

7.30 Frühstück, wieder in dem riesigen Saal wo es gestern Abend das Einheitsmenü gab.

Karin Zey feiert heute Geburtstag. Cilly hat 2 kleine Kerzen mitgebracht. Natürlich gibt es auch Geschenke und jede Menge Anrufe.

Um 9.00 Uhr ist Abfahrt mit Stadtführerin.

Zuerst geht es zur Burg Hradschin. Die Highlights sind heute, der St. Veitsdom, die goldene Gasse, und die Karlsbrücke. Da hat das goldene Prag einiges mehr zu bieten als das goldene Mainz. Ich bin erstaunt und beeindruckt von dieser Stadt.

Um 14.00 verläßt uns die ausgezeichnete Stadtführerin.

Alle schlendert noch eine Weile gemeinsam, doch dann bilden sich kleine Gruppen. Wir, Brosches und Gaby kommen zum Jan Hus Platz. Dort beim Italiener Baquette, Bier, Kaffee und Apfelstrudel eingenommen.

Gegen 16.30 bringt uns der Bus wieder in das Hotel.

Das im Reisepreis eingeschlossene Abendprogramm führt um 18.30 wieder in die Stadtmitte.

Ein vorbestelltes böhmisches Essen in einem Lokal im Gewölbekeller tief unter dem Jan Hus Platz. Vorspeise: Schinken, Hauptspeise: Knödel mit Gulasch, Nachspeise Eiskuchen, dazu ein Getränk frei. Die Bedienung ist mäßig, man merkt, dass hier eine Touristenabfertigung stattfindet. Das Nachordern von Getränken funktioniert überhaupt nicht.

Deshalb gibt es Knatsch, KH veranlaßt einen verfrühten Aufbruch. Zum Ärger einiger, die gerne noch etwas sitzen geblieben wären. Aber Chef ist Chef.

Resümee des heutigen Tages. Prag ist absolut eine Reise wert. Eine sehr schöne Stadt. Der St. Veitsdom ist phantastisch, um nur ein Punkt hervor zu heben. Eine Menge Touristen sind da, unglaublich was sich da vor den Attraktionen für Massen bewegen.

Um 22.30 im Hotel, ich schreibe Tagebuch, Cilly ist zum Babbeln noch mal in die Lounge.

P.S Das Wetter war heute spitze und trägt seinen Teil zum Wohlgefühl bei.

03.06. 2006 Samstag

7.45 Uhr Frühstück. Abfahrt und eine kurze Stadtbesichtigung per Bus. Wieder führt uns Frau Prof. Dr. Lenka. Diese Frau ist ein lebendes Lexikon der Geschichte Prags.

Der Tag in Stichworten. Per Pedes, Judenviertel, Altstadtring, Jan Hus Platz (Uhr), bin hier kurz von der Truppe abgeschwenkt (man behauptet verloren gegangen),

12.30 Mittagessen auf dem Platz mit den modernen Statuen.

Weiter dann zum Wenzelsplatz, Kaffee und Eis in Mike’s Cafe.

Schöne Einkaufsstraßen wechseln sich mit kleinen gemütlichen Ecken ab.

Später sehr gut und preiswert am Ufer der Moldau beim Griechen zu Abend gespeist.

20.00 Busrückfahrt zum Hotel, sind nahe dabei noch in ein Beschiss Lokal eingekehrt. Wir hatten gemeinsam 12 Bier getrunken, die Kümmets zahlen wollten. Madame hatte aber angeblich 24 Bier auf der Rechnung. Da hatte sie aber nicht mit Karin Zey gerechnet, die hat ihr deutlich die richtige Rechnung aufgemacht. 

So, jetzt der Tagesverlauf noch mal etwas ausgiebiger. Ich weiß, dass ist etwas verwirrend, aber ich folge hier dem Ablauf in meinem Tagebuch. Also noch mal von vorne.

Mit Frau Professor Lenka an der Brücke „ Cechuv most „ ausgestiegen. Über die Brücke zum Judenviertel. Stop an Alt/ Neu Synagoge und der spanischen Synagoge.

Über Altstadtring zum Jan Hus Platz, Altstädter Rathaus mit der astronomischen Uhr.

Glockenschlag 11.00 inmitten einer großen Menschenmenge, die alle das Spiel der Todsünden sehen wollen. Dort hat mich dann die Gruppe verloren. Auch eine Todsünde. Gerade hatte ich noch ein schönes Fotomotiv vor der Linse, da war keine S.. mehr da. Scholly allein in Prag unter hunderttausend Touristen.

Laufe zur Karlsbrücke, da sind sie nicht. Also ein paar Bilder gemacht und wieder zurück.

Auf einem kleinen Platz vor dem Rathaus, da wo die Rundfahrt Oldtimer stehen, stoße ich auf meine Leute. Die Welt ist wieder in Ordnung und die Führung kann weiter gehen.

Muss mir aber einiges anhören. Bin mir keiner Schuld bewußt. Eins zwei Mal auf den Auslöser gedrückt, und schon war die Gruppe verschwunden.

Am Pulverturm verläßt uns um die Mittagszeit unsere Führerin. Ein Teil der Gruppe findet auf dem Platz mit den modernen Statuen ein hübsches Lokal zum Draußensitzen. Das Essen war gut, und zum ersten Mal haben wir auch einen freundlichen Kellner. Dachten diese Spezies gäbe es in Prag gar nicht. Alles was uns bisher bedient hatte fiel unter die Kategorie, lustlos. Die Rechnung gibt es übrigens immer pro Tisch, wie in Frankreich.

Nach dem Essen mit Hopfengärtners, Crezelius’s und der Brosche Familie zum Wenzelsplatz gebummelt. Rauf und runter. Hier liegen die Attraktionen ja eng beieinander. Prag ist im 2. Weltkrieg verschont geblieben und hatte viele Prachtbauten. Es hat sich gelohnt mit hierher zu fahren. Die beiden Tage sind viel zu schnell vorüber gegangen.

Zur Karlsbrücke führt unser Weg, dann am Ufer der Moldau entlang bis zur Stefani Brücke. Dort die Revelucni Straße hinauf zum GRIECHEN. Gutes preiswertes Essen und auch sehr freundliche Bedienung. Schön liegt die Abendsonne auf der Moldau. Um 20.00 Uhr fährt unser Bus ins Hotel.

Um die Ecke in eine kleine Kneipe zum günstigen Bier eingekehrt. Siehe Bericht oben.

04.06 2006 Sonntag

Um kurz vor 7.00 aus dem Nest. Unser Barometer hatte recht, es regnet. Wir fahren mit dem Bus bei trübem Wetter etwa 40 KM bis Karlstein.

Vom Parkplatz geht es durch eine mit kleinen Geschäften (Touristennepp) bestückte schmale Straße, in etwa einer halben Stunde hinauf zur imposanten Burg Karlstein.

Gegen 10.30 im Burghof an der Kasse.

Eine Führung durch die Gemächer ist in deutscher Sprache erst um 12.00 Uhr möglich. Also heißt es warten. Kalt bläst der Wind im Innenhof. Zeit vertrödeln ist angesagt, ein Teil der Truppe bleibt einfach sitzen, andere suchen Zerstreuung am Getränkestand vor der Burg.

Ich gehe noch mal die Straße hinab Richtung Busparkplatz und suche Fotomotive. Endlich dann in einer großen Gruppe, andere Deutsche schließen sich noch an, hinein in die Burg. Das Ganze hätten wir uns schenken können. Zu sehen war auch nichts anderes als in den Burgen am Rhein, zumal die wirklich interessanten Dinge gar nicht gezeigt wurden.

Resümee: Ein Tag mehr in Prag wäre besser gewesen, aber das konnte man ja vorher nicht wissen. 

Auf dem Weg bergab in ein Lokal an der Touristenmeile eingekehrt. Hoffentlich erleben wir da kein Debakel. Die Überraschung war da, aber nicht negativ. Das Essen war zwar nicht übermäßig viel, aber gut.

Die Preise in Kronen:

Knödel / Gulasch 75.-, eine gute Kartoffelsuppe 20.- ½ Bier 30.-, Espresso 2x 60.-, Kl. Apfelsaftschorle 20.-, Nudelsuppe 20.-, dazu Cillys Essen 75.-, insgesamt waren das 300.- K. + 30.- Trinkgeld, macht 330.- K..

In Euro also das Essen für 2 Personen 13.- €. 

Anschließend noch ein wenig durch die Scheißdreckslädchen gebummelt und um 16.00 Uhr durch eine schöne Landschaft zurück nach Prag.

Nach drei erlebnisreichen Tagen geht es morgen wieder in Richtung Heimat. Prag war eine Reise wert.

05.06. 2005 Montag

8.00 Uhr Frühstück, 9.00 Uhr Abfahrt, durch eine kalte, schöne Landschaft nach Marienbad.  

Um 12.00 treffen wir dort ein und bestaunen viele Prachtbauten und den sehr schönen Kurpark. Hinter die Kulissen darf man nicht schauen, da gibt es viel marode Bausubstanz.

Beim Italiener eine gute Pizza gegessen, die Preise sind etwas höher als in den Randbezirken von Prag. Die Damen decken sich mit Oblaten als Mitbringsel ein. 

14.20 weiter durch Böhmen Richtung Eger. Besuchen dort den Asia Dragon Markt. Alles was das Herz begehrt, oder auch nicht. Vor allem Zigaretten, T-Shirts und viel Mist.

Fotografieren ist verboten, ich denke da wird viel angeboten was nicht ganz sauber ist.

In Waldsassen überqueren wir die Grenze. Ungewohnt, da wird ja noch richtig kontrolliert. Am späten Abend landen wir dann wieder wohlbehalten in Bretzenheim.

Resümee: Kurz und knapp, das war eine sehr schöne Städtereise. Prag immer wieder!

Mitfahrer: Bretzenheimer Damen (3), Schatz (3), Brosche (2), Kümmet (2), Zey (4), KH, Schwamb (2), Hopfengärtner (2), Crezelius (2), Sassmannshaußen, Steffi und Mann, Jochen und Elisabeth, Kleinhans (2), Rudnitzki (2), ? (2), ? (1), Christa und Horst?, und wir.

Kann sein, daß ich jemand vergessen habe, kenne ja nicht alle Nichtmitglieder mit Namen.