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Spreewald Teil 1

Pfingsten 2015, der Bohr Bus ist unterwegs nach Cottbus. 48 Teilnehmer freuen sich auf den Spreewald. Doch zuvor muss Fahrer Günter die ca. 630 km (mit Umweg über Meissen) bewältigen.

Um 7.00 h geht es los und eine viertel Stunde später stehen wir schon im ersten Stau. Doch trotz der vielen Lastwagen rollt es dann erstaunlich gut. Auch das Wetter spielt mit, die Sonne lacht.

Um Neun das Mainzer Frühstück auf dem Rastplatz Rimberg.

Um 13.15 h runter von der Autobahn wegen Unfall/ Stau vor uns. Aus Zeitgründen verzichten wir auf die am späten Nachmittag geplante Stadtrundfahrt in Cottbus und fahren stattdessen nach Meißen und machen dort ausgiebig Mittagspause.

Essen und Bummeln in der sehr schönen Stadt mit tollen Ausblicken von oben auf die Dächer. Die Rundfahrt in Cottbus folgt dann am nächsten Morgen. Um 15.00 h geht’s weiter.

17.15 h im Hotel Lindner. Ein riesiges Ding. Schlüsselverteilung im Bus und Hotelinfos. Stau an den beiden Fahrstühlen. Unsere Zimmer liegen in der achten bis zwölften Etage und sind OK.

Nach dem Essen gibt es noch einen kleinen Stadtrundgang per pedes. Der erste Eindruck von der Stadt ist nicht so aufregend.

Die Gruppe wird aufgeteilt und geht mit eigenem Führer getrennte Wege.

Der Wassermann – aus der sorbischen Sagenwelt

Für Hochwasser in den zahlreichen Flusslaufverzweigungen und Kanälen der Spree sorgt ein unzufriedener, verärgerter „wodny muž“. Ist der Wassermann allerdings glücklich und zufrieden, so hilft er armen Fischern oder erscheint einem Dorfmädchen als schöner Jüngling.

Kurt meinte, so wie der Wassermann da hockt, so würde er am Abend vor der Glotze sitzen. Das Bild von ihm und dem Wassermann hebe ich mir für die Fotoshow beim S&W Abschluss auf.

Der erste Tag unserer Reise endet in der Hotelbar mit einem Schlummertrunk.

Tag 2 Nach dem guten Frühstücksbuffet geht es los zur Spreewald Rundfahrt mit der niederbeinigen Fremdenführerin Jutta Scholz.

Die einzigartige Flusslandschaft des Spreewaldes soll Teufelswerk sein: Während der Satan auf der Erde pflügte, um teuflischen Samen zu säen, wurde er entdeckt. Als er Reißaus nahm, hieb er so gewaltig auf die Ochsen ein, dass der Pflug bald rechts, bald links tiefe Zickzackfurchen aufwarf. So entstand das Bett der Spree.

Die Slawenburg Raddusch ist eine äußerlich weitgehend originalgetreue Nachbildung einer slawischen Fliehburg in der Nähe des Dorfes Raddusch.

In Lübben um 11.30 h eine Stunde Mittagspause. Unsere Informantin führt kurz zum Paul Gerhardt Denkmal, ein bedeutender evangelischer Kirchenliederdichter. Danach sind wir reif für die Insel. Dort gibt es was zu futtern. Hier werden auch Bootsfahrten angeboten und in den Geschäften gibt es die Spreewaldgurken in allen Variationen.

Über Rosen lässt sich dichten, in Gurken muss man beißen. Da hat jemand das Goethe Gedicht abgewandelt. Im Original sind die Gurken Äpfel.

Die Treppe an der großen Schinkel Kirche ist der ideale Platz für das obligatorische Gruppenfoto.

Nur ein kurzer Trip und wir sind an der Holländerwindmühle in Straupitz. Sie ist ein Technisches Denkmal am Nordrand des (Ober)Spreewalds in Straupitz. Sie entstand 1850 anstelle einer 1640 errichteten Bockwindmühle. Hier verbummeln wir ein wenig die Zeit, bis uns dann der Bus zum Bootshaus Rehnus bringt.

Nun beginnt der Höhepunkt unserer Reise. Es dauert eine Weile bis jeder einen Platz hat.

Bevor es losgeht, noch einmal Anfüttern mit dem Markenzeichen des Spreewaldes.

Um 15.00 ist es endlich soweit. Unser Fährmann stakt das Boot in die Kanäle, was folgt ist eine Art „Entdeckung der Langsamkeit.“

2 Stunden dauert die romantische Fahrt durch die Wasserstraßen.

Eine nette Idee. Ein Riesenspiegel in einem Garten am Ufer, an dem wir vorüber rauschen.

Nach der Tour erwartet uns, in der Außenanlage, ein Buffet nach Spreewälder Art angereichert mit Bratwurst und Steaks vom Grill. Hat gut geschmeckt. Als es kühler wird, brechen wir wieder auf in Richtung Hotel, Ankunft um 20.15 h. Großes Thema war den ganzen Tag die Fußball Bundesliga. Letzter Spieltag. Wer steigt ab? Paderborn und leider auch Freiburg müssen in die 2.Liga.

Doch letztlich ist der Tag so schön verlaufen wie wir uns das vorgestellt haben.