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3. Wanderung 2010 "Rheinhessische Schweiz"

2010-05-24 Pfingstmontag 10.00 Uhr Bretzenheim Parkplatz IGS. 21 Personen plus 1 Hund. Wetteraussichten traumhaft. Dennoch eine Wanderung mit Handicaps. War es zuerst das unpassende Schuhwerk, dann durch die Hitze ausgelöst ein Kreislaufproblem, oder die Gelenke, oder schließlich ein schlapp machender Hund, jedenfalls gab es ein paar Ausfälle auf der heutigen Strecke. Doch erst mal der Reihe nach. Die Wettervorhersage hatte für den Pfingstmontag Sommer mit 28 Grad auf dem Programm. Mit 6 Autos ging es nach Wöllstein. Der Parkplatz dort war einfach zu finden. Gut gelaunt machten wir uns auf den Weg.

Die Laufstrecke bis Neu-Bamberg ist ideal schattig. Leider nutzen heute auch viele Radler den schönen Weg entlang des Appelbaches. Das sommerliche Wetter lockt viele ins Freie.

Bis auf das Kind sind wir hier richtig abgebildet. Ja ein wenig jugendlicher Nachwuchs in der Ski und Wanderabteilung wäre schon schön. Aber wer soll es richten?

 

Zuerst ist die Burg unser Ziel. Beim Anstieg durch die engen Gassen wurde schon ordentlich geschwitzt. Eine kleine Entschädigung dafür ist der tolle Ausblick in die weite Landschaft.

Im Mittelalter hieß der Ort und seine Burg Neu-Baumburg im Gegensatz zu der eine Wegstunde entfernten Baumburg an der Alsenz, die ebenfalls von den Raugrafen im 12. Jahrhundert erbaut worden war und in Alt Baumburg (Altenbaumburg) umbenannt wurde.

Wieder hinunter in den Ort. (O-Ton Evelyn), „wenn ich das gewusst hätte“. Knappe 6 KM sind wir unterwegs, eine Dame hat Schwierigkeiten mit der Blase (an der Ferse, was denkt ihr denn??). Damit noch mehr als 10 KM zu laufen, ist trotz Erster Hilfe unmöglich. Also der 1. Ausstieg. Weiter geht es auf dem Wiesenweg um den Galgenberg herum, zum Ajaxturm. 

Die Sonne brennt, kein Schatten in den Weinbergen. Nachdem ein langer Aufstieg geschafft ist, steht die Mittagspause an. Der Platz ist nicht gerade komfortabel, Hauptsache ausruhen.

Beim Weitermarsch leichte Kreislaufprobleme, doch es gibt keine Ausfälle. Siefersheim wird durchquert, Dahinter gibt es 2 Abkürzungswege um nach Wöllstein zu kommen. 2 Damen und ein Hund nutzen diese Varianten. Der Rest der Truppe nimmt den schattigen Weg am Dunzelbach entlang nach Gumbsheim unter die Füße. Noch mal eine Abkühlung am Friedhofsbrunnen, und weiter geht es durch die Felder zum nächsten Bach, dem Rohrbach. Die Schritte werden schneller, noch eine halbe Stunde und Lüning im Zentrum von Wöllstein ist erreicht. Ein schnelles, kaltes Getränk, oder ein Cappu im Freien sind hier erlaubt. Mit den Autos erreichen wir vor der Zeit die Junkermühle, und freuen uns, dass alle verlorenen Schafe / Mitwanderer inclusive des Hundes, hier wieder vereinnahmt werden können. 

Und dann? Dann folgt das, was einem schönen Wandertag die Krone aufsetzen kann. Gut Essen, Trinken und viel, viel Babbeln. Ja und so war es dann auch dieses Mal wieder. Ein sehr schöner Abschluss in der Junkermühle rundet einen gelungenen Tag ab. M.S.

 

Noch ein P.S. Achtung- Achtung- Achtung !!!!

Die 4. Wanderung, die auf Seite 6 in unserem Jahreskalender aufgeführt ist, findet so nicht statt. Zu wenige Anmeldungen. Aber wenn schon kein Triathlon, dann eben ein Biathlon der üblichen Art. Wandern und Essen. Allerdings gilt es zu beachten, dass nun das Ganze am Sonntag den 4. Juli stattfindet, und es wie immer bereits um 10.00 Uhr an der IGS losgeht. Siehe Seite 2 im Kalender, „Im Binger Wald“