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4. Wanderung 2010 "Binger Wald"

4. Juli 2010.

Irgendwie hat die Ski und Wanderabteilung der DJK einen guten Draht zum Wettergott. Während das Thermometer in den letzten Tagen öfters an der 35 Grad-Grenze kratze, hatte es an diesem Sonntag sehr gute Wandertemperaturen. Allerdings war ich schon überrascht, dass am Morgen 14 Wanderer an der IGS zum Start in den Binger Wald zusammen kamen. Da konnte ja noch keiner ahnen, was das Thermometer dort anzeigen würde. So waren es an der Lauschhütte um 10.40 bei leichtem Wind angenehme 22 Celsiusgrade. Perfekt, also auf geht’s

Der Rheinhöhen- und der Ausoniusweg führt uns erst mal hinauf auf den Ohligsberg (609 m). Leider ist wie so oft auch heute die phänomenale Aussicht nicht perfekt, die aufsteigende Feuchte des gestrigen Gewitters liegt wie ein feiner Nebel über Hunsrück, Rhein und Taunushöhen. Die erste Rast wird als Trinkpause genutzt, und die Aussicht dennoch gelobt.

Wir trennen uns nun vom Ausoniusweg und schlagen links den Weg zur Emmerichshütte ein. Hier ist der Wald wieder wie er sein soll, auf den ersten Kilometern hat der Orkan im Fichtenwald ja grässlich gehaust. Da liegen die Riesen gefällt wie Zahnstocher nebeneinander

Wir wandern durch einsamen Hochwald, dessen Ruhe auch von manchem Mountain- Biker genutzt wird. Vorüber geht es an der im Moment weniger ansehnlichen Emmerichshütte. Es wird renoviert. Die Außentoiletten werden gerne von unserer Truppe genutzt. Bierwünsche einzelner Herren werden ignoriert, denn auf uns wartet zur Mittagspause eine bessere Idylle.

Über diesem schmalen Waldweg ist gegen 13.00 Uhr ein außergewöhnlich schönes Plätzchen mitten im Binger Wald erreicht. Einziger Nachteil, die beiden Bänke reichen nicht aus. Der kleine Weiher übte mit seinem stillen Wasser eine starke Anziehungskraft aus. Einfach mal reinspringen, das wäre schon schön. Aber wer hat schon Badehose oder Bikini im Rucksack?

Ungern trennen wir und von dieser schönen Anlage, müssen aber noch neidisch zusehen, wie sich eine Hündin beim Gummiring apportieren, im kühlen Gewässer ausgiebig tummelt.

 

Nun führt unser Weg an 2 im Wald versteckten, kaum wahrgenommenen Wiesen vorüber, und wir erreichen eine Wegspinne. Die Route führt wieder auf den Rheinhöhenweg, und an der folgenden Wegkreuzung lässt sich die Tour Richtung Lauschhütte abkürzen. Wir folgen aber dem zunächst leicht abwärts führenden Forstweg, der höhengleich durch den Nordhang des Binger Waldes führt. Ein wenig auf und ab, da zeigen sich schon ein paar Schweißtropfen 

Immer wieder sind ein paar offene Stellen zu durchlaufen, aber es folgt rechts des Weges der Buchen- und links bergab der Mischwald. So wechseln Licht und Schatten sich regelmäßig ab. Bald ist die Wegkreuzung unterhalb der Lauschhütte erreicht, eine Dame mit Begleitung wählt diese Abkürzung, der Rest der Truppe nimmt noch die Meter über den Salzkopf unter die Wanderschuhe. Eine Trinkpause (von mehreren) wurde noch eingelegt. Nach einer ungeplanten Schleife erreichen dann auch die 16 KM Läufer das Ziel, die Lauschhütte. Jetzt schnell in die Autos und ab nach Waldalgesheim in das Lokal „ Zum Postpfad“. Reserviert ist für uns im Biergarten unter den großen Sonnenschirmen. Zuerst mal ein Weinschorle, ja und

dann kam wieder das gute Essen. Durch den Besuch im letzten Jahr vorgewarnt, wurden in weiser Voraussicht nur Senioren, bzw. kleine Portionen bestellt. Nur die kräftigen Herren schafften ihre normalen Rumpsteak Portionen. War leider wieder gut. So wird es uns im nächsten Jahr, nach einer Hunsrückwanderung, zum Abschluss sicher wieder hierher führen. Doch zuvor steht als nächster Programmpunkt die Kerberadtour am 08. August an. Eine kleine Wanderung ist dann 8 Tage später (s. Seite 7 a. d. Jahreskalender) angesagt. M. S.

Nun langsam Weiterblättern……..

Ein P.S. als Warnung habe ich noch angehängt, empfindliche Gemüter sollten sich das nicht anschauen. Es geht um die wilden Tiere des Hunsrück Hochwaldes. Bitte Selbstkontrolle. 

 OP wurde erfolgreich von der heilkundigen Tochter der S&W Beisitzerin ausgeführt.