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4. Wanderung 2013 "Hunsrück"

Es ist wieder ein Wandertag. Heute geht es zum Rendezvous mit Schinderhannes und dem Jäger aus Kurpfalz in den Soonwald. Dabei hätte ich am Tagesanfang nicht gedacht, dass wir, genauso wie die Beiden, durch den tiefen Tann streifen würden.

Doch erst mal zum Start. Am Wanderparkplatz Ellerspring bewegen sich 54 Beine, den Helmes Hund inklusive, gerade aus, in Richtung Rennweg.

Ideales Wanderwetter, Temperatur so um die 20 Grad. Man merkt, dass wir uns auf einer Höhe von etwa 500 m befinden. Und daran wird sich heute wenig ändern. Tiefster Punkt 490 m und mit dem Simmernkopf wird die Höhe von 653 m erreicht.

Die kleine „Runde Tanne“ ist der erste markante Punkt. Den viel größeren, ehemaligen Baum, haben die Amis auf dem Gewissen. Eine Panzerbesatzung ließ, bei einer Übung während der Kuba Krise, das Öl neben dem Baum ab.

Nach 30 Minuten ein kurz Stopp an der imposanten Bollinger Eiche, dann geht es hinab in das Tal des Lametbaches.

An der kleinen Brücke über den Bach gibt es eine Geburtstags Nachfeier mit Sekt und Muffins. Danke Waltraud.

Bergauf führt der Weg nun hinauf zum Forsthaus Wildburg. Leider ist die Beschilderung der Wege nicht optimal. 

Dennoch wird zur Mittagszeit, an einer Wegespinne, unterhalb des Simmernkopfs eine zweckmäßige Raststelle gefunden. Nach dem Essen folgen wir dem Hinweisschild zum Simmernkopf. Hier ist mit 653 m die höchste Stelle unserer heutigen Wanderung erreicht.

Auf dem unscheinbaren Plateau gibt es sogar ein Gipfelkreuz. Man glaubt gar nicht, dass es, in unserem Ländchen Rheinland-Pfalz, solche Höhen gibt.

Beim Weitergehen beginnt nun die Krux, die Beschilderung ist sehr mangelhaft. So passiert an einer Wegekreuzung was kommen musste,

wir folgen, wie in den vergangen Tagen, dem Jäger aus Kurpfalz und dem Schinderhannes in den dunklen Wald. Nur haben die sich hier sicher besser ausgekannt.

Nach ein wenig Quälerei, wurden wir aber dann mit dieser Aussicht belohnt.

Noch war aber der Stress nicht zu Ende, ein sumpfiges Wiesengebiet musste noch durchquert werden, dann war am Soonwaldsteig des Wanderers Welt wieder in Ordnung. 

Am späten Nachmittag wurden wir dann im Lokal „Zum Postpfad“ in Waldalgesheim erwartet. Leicht verspätet, durch Straßenbauarbeiten behindert, trafen wir dort ein. Das Prädikat, erprobtes S&W Abschlusslokal, trägt diese Gaststätte mit Recht. Essen und Trinken wie gehabt gut und preiswert. M.S.

P. S. Über die Gruppe und den angenehmen Verlauf schreibe ich nichts mehr, wie es war das wisst ihr ja selbst.