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Der Wettergott meint es wieder gut mit der DJK Wanderabteilung. Vielleicht zu gut. Wir stehen, am Start, vor der Entscheidung die vorgeplante Wanderung nach Gau-Odernheim zu den Wildtulpen wegen zu hoher Temperatur umzupolen in eine kühlere Waldwanderung. 

Die Blumen Liebhaberinnen entscheiden, sie möchten die Wildtulpen in ihrer Blüte sehen.

Noch ist die Vorfreude groß, und die Temperatur ganz angenehm. Es weht ein kühlendes Lüftchen. 

Auf dem Lieberg bei Gau-Odernheim blühen im April spektakulär die Weinbergstulpen (Tulipa sylvestris). Es ist Deutschlands größter wilder Tulpenbestand und einer der größten nördlich der Alpen. Leider sind wir wohl einige Tage zu spät. Jetzt ist nur noch der Löwenzahn zu bewundern.

Weiter geht es hinauf auf den Petersberg. Auf dem Gipfel des zwischen Bechtolsheim und Gau-Odernheim liegenden Berges befindet sich die Ruine der St.-Peter-Kirche. Vorhanden sind die Überreste der Umfassungsmauer einer dreischiffigen Basilika aus dem 10. Jahrhundert, die dem namensgebenden Apostel Petrus geweiht war sowie Reste der Krypta aus dem 12. Jahrhundert.

Um das Jahr 1000 entstand eine romanische dreischiffige Basilika mit Querhaus und drei Apsiden, die mittlere davon nach Wormser Art ummantelt. Das mittlere Kirchenschiff maß 5,7 Meter (m) in der Breite, die beiden Seitenschiffe lediglich 4 m. Ist es ein Sakrileg hier die Jause auszupacken?

Ein schleimiger Gast hat sich bei der Mittagspause eingeschlichen. Wenn wir Franzosen wären???

Über Bechtolsheim geht es an die Selz, dort entlang bis zum Dolgesheimer Flutgraben und über die Felder hinauf in den Ort. (14:45 Uhr) Auch am Schluss der Tour waren wieder Entscheidungen gefragt, das angesteuerte Ristorante vor Ort öffnet erst um 17:00 Uhr, auf ein heimisches Lokal können wir uns nicht einigen, so ist heute mal kein gemütlicher Abschluss drin. Und das Spiel der Mainzer in Augsburg rettet den Tag auch nicht mehr! M.S.