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16.9.2018

Endlich waren die Temperaturen wieder so, dass eine Wanderung wie geplant stattfinden konnte. Die Hiwweltour rund um Flonheim, die 6. in 2018, ist prima zu laufen und das Wetter spielte mit.

Leider waren bei der letzten Wanderung meiner Amtszeit nur 8 DJKler plus ein Gast dabei.

Solche Ausblicke in die Region hat man, am Anfang, permanent wenn die Wanderung rechts herum startet. Vom schmalen, schattigen Naturfreunde Pfad öffnet sich immer wieder ein solch schöner Blick in unser Rheinhessen.

Für diese Aufnahme wenden wir dem Rheinhessen Blick allerdings den Rücken zu.

Obwohl die Lese in vollem Gang ist, gab es noch Trauben satt.

Schade, dass wir heute den Minusrekord an Wanderern hatten. Der Tisch, auf der Oswaldhöhe, bot Platz für eine viel größere Gruppe. 

Weinberg plündernde Stare haben wir keine gesehen. Ob die obige Figur die Vögel davon abhält die Trauben zu fressen, wage ich zu bezweifeln. 

Wer den Aufstieg auf den LonsheimerTurm wagt, hat einen tollen Blick ins Land. Die Wendeltreppe mit den über 70 Stufen wird am Montag für Muskelkater in den Oberschenkeln sorgen.

Hier hat sich Frank, für den scheidenden Wanderführer Michael, etwas einfallen lassen. Mit einem von mir geliebten Espresso aus der Thermoskanne und ein paar launischen Worten gingen 10 Jahre Abteilungsleiter Ski-und Wandern zu Ende. Dir Frank wünsche ich als Wanderführer viel Erfolg.

Eine Besonderheit unter den Weinbergs Häuschen, die in ganz Rheinhessen den Bauern und Winzern als Schutzhütten dienten, sind die Trulli. Von diesen, für uns befremdlich aussehenden Häuschen, stehen 3 Stück in der Region um Flonheim. Der Name kommt von den vor allem in Apulien/Italien vorkommenden Rundhäusern. In unserer Region wurden sie im 18. Jahrhundert als Schutzhütten in den Weinbergen errichtet, wobei historisch nicht belegt ist, ob die Rundhäuser aus Apulien als Vorbild dienten oder nicht.

Früher hatte man den Wingertsschütz, heute machen seelenlose Roboter einem Mordskrach und erschrecken damit nicht nur die Vögel. 

Egal ob man rechts oder links herum die Hiwweltour beginnt, der Weg lohnt sich immer. Zum Schluss war es nicht nur eine Tour mit schönen Wegen und tollen Ausblicken, sondern auch ein üppiger Genuss durch die geklauten, süßen Trauben aller Art. 

Da wir gegen 15:00 Uhr schon die Wanderung beendet haben, war es noch zu früh für einen Einkehrschwung. Also blieb als eine Alternative nur der Hasekaste an der Opelarena. Das Essen dort, naja! 

Ganz zum Schluss noch eine Information. Wir sind jetzt fast alle Hiwweltouren gelaufen. Während auf anderen Wanderungen die Strecken Ausschilderung oft mangelhaft ist, hat man hier wirklich gute Arbeit geleistet. Vortouren müssen da nicht mehr gemacht werden. M.S.